AfD-Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland kann sich über wachsende Zustimmung freuen.

Foto: Bild: blu-news.org /Flickr / Wikimedia CC BY-SA 2.0
AfD schon zweitstärkste Kraft in Deutschland – im Osten sogar schon Nummer eins

Die Bürger in Deutschland haben offenbar die Nase gestrichen voll. CSU und SPD verlieren – nicht zuletzt wegen ihrer Flüchtlingspolitik und zusammenhängend damit dem Streit um Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen – an Glaubwürdigkeit. So kommt es, dass die AfD laut aktuellem ARD-Sonntagstrend bereits zweitstärkste Partei ist.

Große Koalition kommt nur noch auf 45 Prozent der Stimmen

Die AfD-Chefs Alexander Gauland und Alice Weidel können sich demnach über eine Zustimmung von 18 Prozent freuen. Sie liegen damit nur noch hinter der Union, die mit 28 Prozent das schlechteste Ergebnis seit Einführung des Deutschlandtrends 1997 einfährt. Hinter der AfD ist die SPD mit 17 Prozent nur noch drittstärkste Kraft.

Wären am Sonntag Wahlen, kämen Union und Sozialdemokraten nur noch auf 45 Prozent der Stimmen.

AfD stärkste Kraft im Osten Deutschlands

Einer Emnid-Umfrage für die Bild am Sonntag hat Anfang September ergeben, dass die AfD im Osten sogar zur Nummer eins aufgestiegen ist. Mit 25 Prozent lässt sie Union (24), Linke (18) und SPD (14) hinter sich.

Die Demos in Chemnitz und Köthen haben der AfD genützt statt geschadet. Vor allem die Berichterstattung darüber hat offenbar viele Wähler verärgert, zumal Medien “Hetzjagden auf Ausländer” beschrieben.

Als dann selbst Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen die Darstellungen bezweifelte und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte, es habe keine “Hetzjagd”, keinen “Mob” und keine “Pogrome” gegeben, war für viele Menschen die “Lügenpresse” überführt.

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