Eine Befestigungsanlage in der Sahara – ähnlich wie hier in Ceuta – könnte Afrikaner von der illegalen Migration nach Spanien aufhalten.

Foto: Bild: Mario Sánchez Bueno / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Illegale Migration: Donald Trump für Mauerbau in der Sahara

US-Staatspräsident Donald Trump hat für das EU-Land Spanien in Sachen Migration einen neuen Vorschlag parat. Die Spanier sollen gegen den ungezügelten Zuzug von Afrikanern einfach eine Mauer in der Sahra bauen, um diese am Weitermarschieren zu hindern. Diesen Vorschlag soll Trump gegenüber dem spanischen Königspaar geäußert haben. Würde diese Idee umgesetzt, dann könnte dies in zwei Varianten passieren: Entweder müsste eine Grenzbefestigung durch sechs afrikanische Staaten errichtet werden, oder man beschränkt sich darauf, dass rund um die Exklaven Ceuta und Melilla eine solche Befestigungsanlage errichtet wird. Sahara-Experten gehen davon aus, dass bereits eine Blockade der Hauptverkehrswege durch die Wüste eine massive Verbesserung der Lage bedeuten würde.

33.500 illegale Migranten aus Afrika heuer gelandet

Allein heuer sind bereits 33.500 illegale Migranten aus Afrika in Spanien angekommen. Weiterer 50.000 sollen in Marokko auf eine Möglichkeit zur Einreise auf das spanische Festland warten. Damit ist die iberische Halbinsel derzeit noch vor Italien und Griechenland Zielgebiet Nummer Eins für die illegale Einreise von Afrikanern, die auf ein besseres Leben in Europa hoffen.

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