Cyril Ramaphosa möchte eine Wirtschaftswende – die Apartheitpolitik gegen weiße Farmer könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Bild: ITU Pictures / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Südafrika: Staatspräsident Ramaphosa will Wirtschaft wieder in Schwung bringen

Hart trifft derzeit die anhaltende Rezession die Volkswirtschaft Südafrikas. Allein im zweiten Jahresviertel 2018 schrumpfte die Wirtschaftsleistung am Kap der guten Hoffnung um 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017. Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa möchte jetzt eine Wirtschaftswende einleiten. Durch ein massives Investitionsprogramm möchte man die Infrastruktur und die Landwirtschaft ankurbeln. Das Finanzministerium im Pretoria soll Finanzmittel im Gegenwert von mehreren Milliarden US-Dollar bereithalten.

Gleichzeitig verhandelt man mit China über Visaerleichterungen im Tourismus, um sich dem asiatischen Gast als neue Urlaubsdestination öffnen zu können.

Schwarze Apartheitpolitik gegen Weiße schade

Für viele Südafrika-Experten könnte sich die Lage aber ökonomisch noch zuspitzen, wenn weiterhin eine schwarze Apartheitpolitik gegen Weiße in der Wirtschaft, und hier vor allem im Landwirtschaftssektor, betrieben wird. Wählt man von Seiten des Regimes der Regierungspartei African National Congress (ANC) weiterhin den Weg der Zwangsenteignung und lässt man zu, dass der schwarze Mob bei Nacht und Nebel weiße Farmerfamilien überfällt und sehr oft sogar ermordet, dann wird es zu einer neuen Auswanderungswelle der Weißen aus Südafrika kommen.

Und diese Situation wird den Wirtschaftsstandort nachhaltig schwächen wird.

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