Aktuelle Umfragen belegen: Merkels Kurs im Fall Chemnitz wird vom Wähler abgestraft.

Foto: Bild: FNDE / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Merkel bedauert die Beförderung von Maaßen – und erhält Quittung: Union stürzt in Umfrage ab

In Chemnitz war ein 35-jähriger Deutsche durch einen illegalen Einwanderer ermordet worden. Nach der Bluttat sammelten sich tausende Menschen zu einem Trauermarsch, der zum lauten Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel wurde. Die Systemparteien vereint mit den Mainstreammedien fällten ihr eigenes Urteil: Die Demonstranten – ein Mob, der eine “Hetzjagd” auf potenzielle Ausländer machte – sind die wahren Übeltäter in der bunten Republik. Lediglich die AfD blieb auf der Seite der Demonstranten, thematisierte die importierte Migrantengewalt und widersprach den Unterstellungen, wonach die Chemnitzer Demonstrationen rechtsextreme Aufmärsche gewesen wären.

Diese vollkommen konträre Interpretation der Demonstrationen in Chemnitz führte schließlich dazu, dass der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, seinen Posten räumen musste, weil er nicht in den Chor der linken Medien einstimmte. Zunächst hätte er “weggelobt” werden sollen, doch nun wurde er auf den Rang eines Abteilungsleiters degradiert.

Merkel bedauert – das Falsche

Kanzlerin Angela Merkel räumte ungewöhnlich offen persönliche Fehler im Umgang mit dem Fall Maaßen ein. Sie habe sich bei der Entscheidung über die Zukunft des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten vom vergangenem Dienstag “zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Innenministerium beschäftigt, aber nicht so sehr an das gedacht, was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören”, sagte Merkel am 24. September vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin. “Dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr.”

Es wäre nicht Merkel, wenn sie mit ihren Worten doch tatsächlich bedauerte, dass sie die Menschen im Land nicht verstehe, nein, Merkel bleibt sich treu – sie bedauert die ursprüngliche Beförderung Maaßens.

Quittung der Wähler: CDU auf Allzeittief

Doch die Wähler lassen sich zunehmend nicht mehr für dumm verkaufen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv hervor, wonach die Union auf einen neuen Tiefstwert fällt. Wären diesen Sonntag Wahlen, kämen die Unionsparteien laut Forsa-Umfrage nur noch auf 28 Prozent der Stimmen. Zum Vergleich: Bei der Wahl im vergangenen September waren es noch 33 Prozent.

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