Mit Pfefferspray (Symbolbild) attackierten die drei Balkanesen ihre Opfer, bevor sie diese in ihrem eigenen Haus fesselten und beraubten.

Foto: Bild: freie-presse.net / flickr.com (CC BY 2.0)
#Einzelfall: Mazedonier überfielen Arzt-Ehepaar in deren Haus und raubten sie aus – Prozess

Drei Mazedonier (18, 19, 30) standen Mittwoch in Wien wegen schweren Raubes und gewerbsmäßig schweren Diebstahls im ­Rahmen einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Die Angeklagten sollen am 27. Februar dieses Jahres ein Arzt-Ehepaar in deren Wohnung in Wien-Ottakring überfallen, mit Pfefferspray attackiert, die Mediziner mit Klebeband gefesselt und schließlich ausgeraubt haben. Das Trio ging dabei arbeitsteilig vor. Der mittlerweile 30-jährige Hauptangeklagte (Verteidigung Florian Höllwarth) soll als Tippgeber für die Tatorte (weil er als Versicherungskaufmann gute Kontakte zu wohlhabenden Leuten verfügte) und als Chauffeur fungiert haben. Seine Komplicen – ein Schlosser und ein Friseur – dürften die Coups danach durchgeführt haben. Urteile: 6,5 Jahre für den Ältesten, je 5,5 Jahre für die anderen beiden.. mehr

Hier alle Einzelfälle vom September 2018.

Weitere Einzelfälle vom 27. September:

Wien: Profi-Einbrecher waren doch keine Profis – Protzer-Foto am Telefon verriet sie
Wie Zeichentrickente Dagobert Duck konnten auch Profi-Einbrecher in Wien ein Bad in (erbeutetem) Geld nehmen. Doch ein prahlerisches Foto auf dem Mobiltelefon verriet die Bande. Drei Verdächtige sind in Haft, sie sollen auch in Deutschland zugeschlagen haben. Entstandener Schaden durch die rund 50 Coups: knapp 500.000 Euro. Die drei russischen Staatsangehörigen (33, 35, 40) schlugen in südlichen und westlichen Wiener Gemeindebezirken mit der sogenannten Ziehfixmethode zu. Dabei wird der Schlosszylinder der Tür nach innen durchgedrückt bzw. manipuliert. Um ganz sicherzugehen, dass auch ja niemand in den Wohnungen ist, schraubte die Bande sogar die Türspione heraus. Nach 19 Coups in nur vier Tagen klickten durch Beamte des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) die Handschellen. Bei den Verdächtigen wurden Funkgeräte, Smartphones, 12.000 Euro Bargeld und Einbruchswerkzeug sichergestellt… mehr

Wien: Vorbestrafter Serbe hetzte Kampfhund auf Polizisten – Prozess
Weil er im Sommer einen Kampfhund auf zwei Polizisten gehetzt hatte, die ihn beim Fahren ohne Führerschein erwischt haben, ist ein 23-jähriger Serbe am Donnerstag am Wiener Landesgericht zu zwölf Monaten Haft verurteilt worden. Die Beamten kamen nur deshalb ohne entsprechende Verletzungen davon, weil sie die Wohnungstüre rechtzeitig vor dem anstürmenden Pitbull schließen konnten. Der Angeklagte hat offenbar größte Probleme, seine Aggressionen im Zaun zu halten und weist bereits drei Vorstrafen wegen Körperverletzungen sowie weiterer Delikte auf. 2015 wurde aufgrund seiner Gefährlichkeit sogar eine bedingte Einweisung ausgesprochen, die nicht widerrufen wurde, obwohl sich der 23-Jährige nicht an die Auflagen gehalten und die Medikamente abgesetzt hatte, worüber sich Staatsanwalt und Richterin wunderten. Urteil: zwölf Monate Haft… mehr

Wels (OÖ): Migrant ließ sich Heroin aus Wien liefern und verkaufte es gewinnbringend
Ein arbeitsloser 29-Jähriger mit “Migrationshintergrund” steht im dringenden Verdacht, seit zumindest Anfang 2017 regelmäßig Heroin von in Wien ansässigen Tätergruppierungen erworben und im Großraum Wels und Traun gewinnbringend veräußert zu haben.Dem Mann konnte nachgewiesen werden, dass er in Wien zumindest ab Herbst 2017 als Großabnehmer in Erscheinung trat, wobei in Wien ansässige Unterhändler Heroin per Zug nach Wels beförderten und dem 29-Jährigen veräußerten. Derartige Suchtmittelgeschäfte fanden im damaligen Zeitraum etwa alle zwei bis drei Tage statt. Den Erhebungsergebnissen folgend ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte zumindest ab Herbst 2017 monatlich etwa 400 bis 500 Gramm Heroin erwarb und gewinnbringend vertrieb… mehr

Regau (OÖ): Afghanen verkauften Drogen neben Kindern am Spielplatz
Seit vergangenem Oktober sollen die drei afghanischen Asylwerber in der Regauer Asylunterkunft (Bezirk Vöcklabruck) und auf dem angrenzenden Kinderspielplatz Rauschgift verkauft haben. Die Polizei spricht von einer großen Menge Cannabis, die an mehr als 50 Abnehmer verkauft worden sei. Es sei in der Szene ein offenes Geheimnis gewesen, dass auf dem Spielplatz oder in der angrenzenden Unterkunft zu jeder Tages- und Nachtzeit problemlos Cannabis zu bekommen sei. Die Drogenhändler sollen ihren Verkäufen derart ungeniert nachgegangen sein, dass sie sich auch nicht von spielenden Kleinkindern und deren Eltern abhalten ließen… mehr

Hallein: Tankstellenüberfall mit Messer und schlechtem Deutsch
In Hallein (Tennengau) hat ein Unbekannter in der Nacht auf Donnerstag eine Tankstelle überfallen. Er bedrohte laut Ermittlern den 26-jährigen Kassier mit einem Messer. Kurz vor 3.00 Uhr Früh betrat der Unbekannte laut Ermittlern die Tankstelle. Er soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Der leicht korpulente Räuber bedrohte den Kassier mit einem ca. 20 Zentimeter langen Jagdmesser und forderte Bargeld. Er habe eine Maske aus Stoff getragen, die das Gesicht komplett bedeckte – ohne Sehschlitze. Wie viel erbeutet wurde, ist noch unklar. Der Mitarbeiter übergab dem Räuber laut Polizei nur Wechselgeld, welches der Unbekannte in ein Papiersackerl steckte, das er sich zuvor vom Verkaufspult genommen hatte… mehr

Salzburg: Albaner stach Türlsteher zweimal in den Rücken – 13 Jahre Haft
Ein 43-jähriger Albaner ist bei einem fortgesetzten Prozess am Landesgericht Salzburg heute, Donnerstag, wegen versuchten Mordes und wegen versuchter absichtlicher, schwerer Körperverletzung zu 13 Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der Mann soll am 14. Oktober 2017 einem Türsteher in einem Salzburger Nachtlokal mit einem Messer zweimal in den Rücken gestochen und einen Gast attackiert haben. Der Angeklagte, der sich nur zu einer Körperverletzung für schuldig bekannte, muss dem Urteil zufolge in eine Anstalt für geistig abnorme, aber zurechnungsfähige Rechtsbrecher eingewiesen werden und dem Türsteher ein Teilschmerzensgeld von 3.000 Euro bezahlen… mehr

Klagenfurt: Foto-Fahndung nach brutalen Rumänen, die Prostituierte in Laufhaus überfielen
Nach einem brutalen Überfall auf eine Prostituierte in Klagenfurt Anfang August hat die Polizei nun Bilder der mutmaßlichen Täter veröffentlicht und bittet um Hinweise. Die Frau wurde mehrfach ins Gesicht geschlagen und ausgeraubt. Raubbeute war Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Euro und Schmuck mit unbekanntem Wert. Der Tatverdächtige sprach Rumänisch. Ein zweiter unbekannter Mann fungierte offensichtlich als “Aufpasser” im Eingangsbereich des Laufhauses. Die Fahndung nach den beiden unbekannten Tätern verlief bis dato negativ. Die Polizei war von der Brutalität überrascht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung… mehr mit Fotos

Krumpendorf (Kärnten): Nigerianische Drogendealer festgenommen, einen gleich über Grenze abgeschoben
Die Polizei hat am Mittwoch zwei Drogendealer in einem Haus in Krumpendorf (Bezirk Klagenfurt-Land) festgenommen. Dabei handelte es sich um zwei nigerianische Staatsbürger. Einer der beiden wurde zurück zur Grenze gebracht und abgeschoben. Die beiden Männer (19, 27) wurden laut Polizei seit längerer Zeit observiert. Sie standen unter Verdacht, Heroin und Kokain in bekannter Menge gewinnbringend weiterverkauft zu haben. Gemeinsam mit Beamten der Cobra wurde Mittwoc Ffrüh eine Hausdurchsuchung bei den Afrikanern durchgeführt. Dabei konnten eine größere Menge an Bargeld, unzähliges Verpackungsmaterial für Drogen, eine Suchtgiftwaage, mehrere Mobiltelefone sowie eine geringe Menge Suchtmittel sichergestellt werden… mehr

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