Trümmerfrauen an der Arbeit. Für die Wiener Rathaussozialisten alles „ehemalige Nazis“.

Foto: Bild: Deutsches Bundesarchiv / Wikimedia (CC BY SA 3.0 de)
Denkmal für Leistung der Trümmerfrauen in Wien sorgt für Unmut bei Rathaussozialisten

Am gestrigen Montag wurde von Vizekanzler Heinz-Christian Strache auf der Wiener Mölker Bastei ein Denkmal zu Ehren der sogenannten Trümmerfrauen enthüllt. Die SPÖ spricht indes von „Nationalsozialistinnen“.

Frauen trugen maßgeblich zum Wiederaufbau bei

Als Trümmerfrauen werden jene Frauen und Mädchen bezeichnet, die nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen deutschen und österreichischen Städten entscheidend daran beteiligt waren, den Schutt zerbombter Gebäude zu beseitigen und brauchbares Baumaterial auszusortieren. Jahrzehntelang wurde von den Sozialisten in Wien die Errichtung eines ehrenden Denkmals dafür hintertrieben und verhindert. Auf Initiative des FPÖ-nahen Cajetan-Felder Institutes konnte ein solches Denkmal nun auf einem Privatgrundstück errichtet und am gestrigen Montag von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) feierlich enthüllt werden.

SPÖ spricht von „Mythos“ und „Nationalsozialistinnen“

Viele autochthone Österreicher haben Mütter und Großmütter, die unsere zerbombten Städte unter großem Arbeitseinsatz von Schutt und Asche befreit hatten, meist ohne ihre gefallenen, vermissten oder in Gefangenschaft befindlichen Männer oder Söhne. Die regierenden Wiener Rathaussozialisten bezeichnen diese Leistung indes als einen „Mythos, der sich in den letzten Jahren angeblich geändert habe“. So wird eine Sprecherin der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ), in der Kronen-Zeitung zitiert. Denn mit dem Denkmal würde man ehemaligen Nationalsozialistinnen ein Denkmal setzen, die für den Wiederaufbau „zwangsverpflichtet“ gewesen w#ren.

Strache: „Traurig und beschämend“

FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache zeigt für die neuerliche Nazi-Stigmatisierung der Kriegsgeneration kein Verständnis. Er findet es: „Traurig und beschämend, dass die rot-grüne Wiener Stadtregierung auch heute noch versucht, dieses würdige Denkmal für die Trümmerfrauen zu torpedieren, nachdem man es jahrzehntelang verhindert hat“. Endlich gebe es eine ehrenvolle Anerkennung für die großartigen Leistungen der Trümmerfrauen, welche Österreich von Schutt und Trümmern befreit haben.

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