Therapie statt Strafe – was bei Drogentätern schon kaum wirkt, macht Sextäter schon gar nicht ungefährlicher.

Foto: Bild: Mattes/Wikimedia(PD)
Hohn für das Opfer: Sextäter erhält Therapie anstatt Haft

Es könnte der Aufreger der Woche werden. Erst vor wenigen Wochen verging sich ein 33-jähriger Türke an einer 14-jährigen Linzerin. Dank der genauen Täterbeschreibung wurde er auch schnell ausfindig gemacht. Doch er muss weder in Haft, noch droht ihm ein Prozess. Denn es wurden „gelindere Mittel“ gefunden. Er muss lediglich einige Therapiestunden über sich ergehen lassen und Nachweise dafür erbringen.

Nur Passanten verhinderten Schlimmeres

Der Schock sitzt bei der Schülerin aus Linz immer noch tief. Als sie aus der Straßenbahn gestiegen war und durch eine Unterführung ging, packte sie ein dicker Ausländer und drückte sie gegen die Wand. Er griff dem wehrlosen Mädchen an alle Körperstellen und forderte sie mehrmals dazu auf, mit ihm Geschlechtsverkehr zu haben.

Die 14-jährige konnte sich schließlich losreißen und davonlaufen. Die Verfolgung gab der Migrant allerdings erst auf, als ihm Passanten entgegenkamen und sein Vorhaben drohte, aufzufliegen. Bei der Einvernahme durch die Polizei gab die Schülerin eine sehr genaue Täterbeschreibung ab, wodurch der Verdächtige schnell gefasst wurde.

Landesgericht fand „mildere“ Maßnahme

Dieser gab zuerst an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Als ihm die drohende Haftstrafe bewusst wurde, legte er jedoch doch noch ein teilweises Geständnis ab. Nun sollte er aber nicht in Haft, sondern lediglich in eine Therapie, wie das Landesgericht Linz beschloss. Nach Angaben der Kronen Zeitung, die den Mann verharmlosend als „Sexstrolch“ bezeichnete, wurde er zudem besachwaltet.

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