OLG wies Einspruch ab: Keinen Tag früher werden die acht Vergewaltiger aus der Haft entlassen.

Bild: unzensuriert.at
#Einzelfall: OLG wies Berufung irakischer Gruppenvergewaltiger zurück – 90 Jahre Haft

Im Fall einer Gruppenvergewaltigung – eine junge Deutsche war in der Silvesternacht 2015 von der Wiener City in eine Wohnung in der Leopoldstadt verschleppt und dort von acht Irakern missbraucht worden – bleibt es bei den vom Erstgericht verhängten, langjährigen Haftstrafen. Ein Berufungssenat des Wiener Oberlandesgerichts hat am Donnerstag alle Strafberufungen der Angeklagten zurückgewiesen. Das Landesgericht für Strafsachen hatte Anfang März 2017 über die aus dem Irak stammenden Männer insgesamt 90 Jahre Haft verhängt. Der Rädelsführer der Gruppe und ein Täter, der sich zweimal an der 28-Jährigen vergangen hatte, fassten je 13 Jahre aus. Einmal wurden zwölf Jahre, dreimal elf und jeweils einmal zehn und neun Jahre Haft ausgesprochen. Das OLG sah keinen Grund, die Strafen herabzusetzen. Es handle sich um ein „abscheuliches Verbrechen“. Eine „große Gruppe von Männern“ habe eine wehrlose Frau an einem öffentlichen Ort „einfach mitgenommen“ und diese dann der Reihe nach missbraucht, führte die Senats-Vorsitzende Natalia Frohner aus. Da bedürfe es bei einer Strafdrohung von fünf bis 15 Jahren „Signalstrafen“. „Bei einem derart abscheulichen Verbrechen muss man sich in die oberen Regionen des Strafrahmens begeben.“ Quelle: krone.at

Hier alle Einzelfälle vom Oktober 2018.

Weitere Einzelfälle vom 4. Oktober:

Wien: Gehstock gegen Messer – schutzsuchende Tschetschenen gingen aufeinander los
Zwei Tschetschenen (18, 46) gingen in einem Lokal am Volkertmarkt in Wien-Leopodstadt aufeinander los. Der Ältere soll seinem Kontrahenten mit dem Tod gedroht haben, dann attackierte er ihn mit einem Gehstock. Der Jüngere setzte sich mit einem Klappmesser zur Wehr. Einer wurde leicht verletzt. Die Polizei konnte die Tschetschenen schließlich voneinander trennen, die beiden Asylberechtigten wurden festgenommen. Quelle: heute.at

Wien/NÖ: Mobiltelefone gehackt und Geld online in die Ukraine überwiesen
Mit einem dreisten Telefon-Hack haben Unbekannte die Online-Banking-Daten zweier Frauen in Niederösterreich und Wien ausspioniert und im Anschluss Geld in die Ukraine überwiesen. Bei den Opfern entstand ein finanzieller Schaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Die Polizei veröffentlichte am Donnerstag Lichtbilder einer Tatverdächtigen. Diese hatte nach Angaben der Polizei am 16. Mai gegen 14 Uhr an einem Bankomaten in Wien-Alsergrund vom Konto einer 52-Jährigen zweimal Bargeld behoben – und zwar via Smart-Cash, dafür ist lediglich der Code, jedoch nicht die Karte selbst nötig. Zwei Überweisungen in die Ukraine wurden in der Folge in Auftrag gegeben, so die Exekutive. Laut den Ermittlern haben dieselben Unbekannten jedoch auch am 17. Mai, also bereits einen Tag später, erneut auf dieselbe Art und Weise zugeschlagen… mehr mit Fahndungsfoto

Klagenfurt: Libanese drohte Schwester mit dem Umbringen
Am 3. Oktober gegen 19.05 Uhr drohte ein 23-jähriger Mann aus dem Libanon in einer Wohnung in Klagenfurt nach einer heftigen verbalen Auseinandersetzung seiner 40-jährigen Schwester mit dem Umbringen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Er wird nach Abschluss der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Quelle: LPD Kärnten

Villach (Kärnten): Nafri bunkerte Drogen zum Verkaufen bei Freundin
Im Zuge eines Suchtmittelschwerpunktes durch das Kriminalreferat des SPK Villach am 3. Oktoberkonnten ein 19-jähriger libyscher und zwei rumänische (29, 32) Staatsangehörige auf offener Straße bei einem Suchtgiftdeal betreten werden. Dabei konnten vorerst drei Gramm Cannabiskraut in szenentypischer Verpackung sichergestellt werden. Bei einer anschließenden freiwilligen Nachschau in der Wohnung einer weiteren Beteiligten (32-jährige Villacherin) konnten von den Beamten insgesamt ca. 350 Gramm bereits zum Verkauf verpacktes Cannabiskraut sichergestellt und dem Libyer zugordnet werden. Er wurde in Schubhaft genommen, alle Personen werden der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Quelle: LPD Kärnten

Imst (Tirol): Junge Türken als verhinderte Einbrecher entlarvt
In der Nacht zum 4. Oktober versuchten vorerst unbekannte Täter in ein Lokal in Imst einzubrechen, was ihnen jedoch nicht gelang. Es entstand Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Nun konnten von Beamten der PI Imst zwei türkische Staatsbürger im Alter von 14 und 17 Jahren als Tatverdächtige ausgeforscht werden. Sie werden auf freiem Fuß angezeigt. Quelle: LPD Tirol

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