Bundespräsident Alexander Van der Bellen mahnt Anerkennung für den gescheiterten Ex-SPÖ-Bundeskanzler und Oppositionschef Christian Kern ein.

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen „kondoliert“ SPÖ zu Abgang von Christian Kern

Eine „Kondolenzbezeugung der besonderen Art“ ließ heute Bundespräsident Alexander Van der Bellen gegenüber der SPÖ zum Abgang von Christian Kern aus der Politik aussenden. In einer inhaltlich eigenartigen Aussendung wird dem scheidenden SPÖ-Chef quasi für sein politisches Lebenswerk gedankt. Der grüne Bundespräsident bedankt sich bei Kern für seine Tätigkeit als Bundeskanzler – obwohl diese ja bereits seit dem 18.Dezember 2017 Geschichte ist:

Bundespräsident Alexander Van der Bellen bedankt sich bei Christian Kern im Namen der Republik für seine Tätigkeit als Bundeskanzler und als Chef der größten Oppositionspartei. Meine Zusammenarbeit mit Christian Kern in seiner Zeit als Bundeskanzler aber auch danach ist immer von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt gewesen. Ich habe ihn als engagierten und kompetenten Politiker kennen gelernt.

Anerkennung für Kern, die dieser in eigener SPÖ nicht hat

Van der Bellen setzt dann noch eins drauf, indem er Anerkennung für den gescheiterten sozialdemokratischen Ex-Regierungschef und Oppositionsführer einmahnt:

Es verdiene Anerkennung, dass sich Menschen auch außerhalb der Politik – und sei es für begrenzte Zeit – für politische Tätigkeiten zur Verfügung stellen und so dem Gemeinwohl dienen.

Der Bundespräsident spielt hier offensichtlich auf die Intrigen, die Kern in der eigenen Partei, der SPÖ, tatsächlich gestürzt haben, an. Kern selbst hatte diese in seiner Abgangserklärung in der Pressekonferenz am 6. Oktober selbst angesprochen.

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