Neuer Mordaufruf gegen HC Strache am Keplerplatz – mit Rechtschreibfehler | Unzensuriert.at

Neuer Mordaufruf gegen HC Strache am Keplerplatz – mit Rechtschreibfehler

Neuerlicher Mordaufruf gegen HC Strache in der Unterführung Keplerplatz. Der letzte war erst im August entfernt worden. Foto: FPÖ Favoriten
Neuerlicher Mordaufruf gegen HC Strache in der Unterführung Keplerplatz. Der letzte war erst im August entfernt worden.
Foto: FPÖ Favoriten
10. Oktober 2018 - 6:27

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Der dringende Reformbedarf im Bildungssystem zeigt sich zunehmend öffentlich: In der Unterführung am Keplerplatz, die zugleich stark frequentierter Zugang zur U-Bahn-Station Keplerplatz ist, prangt ein neuer Mordaufruf gegen Vizekanzler HC Strache: „Strache lünchen“ [sic]. Daneben wurde das Symbol für Anarchismus hinterlassen. Es handelt sich um dieselbe Unterführung, die schon vom Dezember 2017 bis August 2018 mit den Worten „Kurz & Strache kleinhacken!“ geschmückt war und für deren Reinigung die Stadt Wien gute acht Monate brauchte. Diesmal wurde – offensichtlich im Sinne der Gleichberechtigung – die andere Seite der Unterführung beschmiert.

FPÖ hat Anzeige erstattet

Die FPÖ gibt an, dass der aktuelle Mordaufruf in den Tagen um den 4. Oktober angebracht wurde. An diesem Tag fand in Wien auch eine linke „Donnerstags-Demo“ statt. Michael Stumpf, der Landesparteisekretär der FPÖ Wien, bezeichnet die Schmiererei als „neue Dimension des Hasses“. Die FPÖ hat bereits Anzeige erstattet.

Der frühere Mordaufruf war acht Monate lang stehen geblieben, wurde dann aber innerhalb weniger Tage entfernt, nachdem ein Anrainer und unzensuriert die Bezirksvorstehung und die Wiener Linien kontaktiert hatten. Jener Anrainer hat nun wieder beide Stellen kontaktiert. Michael Stumpf erwartet sich von der Stadt Wien eine zeitnahe Entfernung.

"Ernst-Kirchweger-Haus" nur 200 Meter entfernt

Es dürfte kein Zufall sein, dass sich besagte Unterführung in nur 200 Meter Entfernung vom berüchtigten „Ernst-Kirchweger-Haus“ (benannt nach dem gleichnamigen Kommunisten) befindet, in dessen Umgebung es seit Jahrzehnten zu erhöhter linker Schmierer-Aktivität kommt ("EKH bleibt" etc.). Die ehemalige Schule in der Wielandgasse 2–4 wurde 1990 von Linksextremisten besetzt. 2007 kaufte es die Stadt Wien und stellt es seither Linksextremisten für ihre Umtriebe zur Verfügung – als „Kulturzentrum“...

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