Potentielle Gefahr: Auch aus dem kleinsten Hanfsämling kann ein Drogenstrauch werden.

Bild: Avriette / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Hanfmesse Vösendorf: 107 Drogenlenker mussten den Führerschein abgeben

Fette Beute machte die niederösterreichische Polizei bei entsprechenden Verkehrskontrollen im Zuge der Hanfmesse in der Veranstaltungspyramide in Vösendorf. Nicht weniger als 107 Lenker, die unter Drogeneinfluss (Cannabis) standen, mussten deshalb ihren Führerscheinchein abgeben. Zuvor kam es zu entsprechenden amtsärztlichen Untersuchungen im Zuge der Amtshandlungen durch die Polizei.

In diesem Zusammenhang wurden auch nicht weniger als 104 Anzeigen nach den einschlägigen Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes durch die Polizeibehörden gestellt. Weiter drei Personen erhielten eine Anzeige, da sie verbotene Waffen wie etwa Schlagringe und Schlagstöcke mit sich in ihren Fahrzeugen führten.

Hanfmesse ist also gar nicht so harmlos?

Offensichtlich ist die intensiv beworbene Hanfmesse, die alljährlich in Vösendorf stattfindet, gar nicht so harmlos, wie immer von den Veranstaltern behauptet wird. Zumindest hat ein Teil der Besucher jedenfalls intensiv den diversen Rauschmitteln zugesprochen und begab sich anschließend auch noch in den Straßenverkehr. Über ein behördliches Verbot solcher Veranstaltungen müsste jedenfalls einmal nachgedacht werden.

Und über eine endgültige saubere Lösung im Hinblick auf die Abgrenzung zwischen dem Suchtmittelgesetz und einer ausschließlich medizinisch induzierten Verabreichung von Hanfprodukten. Aber auch der Verkauf von sogenannten “Cannabis-Brownies” bei Aida und Co sollte intensiv überdacht werden. 

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