AfD-Fraktionsvorsitzender und Bundessprecher Alexander Gauland nimmt zur Berliner „unteilbar“-Demonstration Stellung.

Foto: Bild: Olaf Kosinsky / wikimedia commons / (CC BY-SA 3.0 DE)
Alexander Gauland (AfD): Die „unteilbar“-Demo war extremistisch und antisemitisch

Zur „unteilbar“-Demonstration in Berlin erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende und Bundessprecher Alexander Gauland:

Extremismus, Diskriminierung, Fahnenverbote und offener Antisemitismus – das war alles auf der ,unteilbar‘-Demonstration zu finden. Besonders absurd war die Tatsache, dass die Deutschlandflagge unerwünscht war: Wer die Farben der Revolution von 1848 bewusst ablehnt, lehnt letztendlich auch den Geist der Demokratie und der Freiheit ab.

Die Bezeichnung ,unteilbar‘ für diese Demonstration ist blanker Hohn. Die Demonstration ist spalterisch, extremistisch und antisemitisch gewesen, doch der Aufschrei bei Politik und Medien bleibt noch immer aus.

Ganz anders in Chemnitz. Als dort eine Handvoll Extremisten ausgemacht wurden, sahen Medien und Politiker der Altparteien die Demokratie und die Zivilgesellschaft bereits am Abgrund. Fakenews von Hetzjagden, Hass und Gewalt machten wochenlang die Runde. Eine scheinheilige Debatte um das Bürgertum, das sich angeblich mit Extremisten mische, wurde von Merkel und anderen geführt.

Deutlicher kann diese Schieflage und die Verlogenheit der linken Mainstream-Politiker nicht mehr zutage treten. Die ,unteilbar‘-Demonstration und das Schweigen über den Antisemitismus der Linken beweist, wie sehr Medien und Altparteien mit zweierlei Maß messen.

Auf der Unteilbar-Demo ging es zwar offiziell gegen Rechtsradikalismus und Extremismus, mit von der Partie waren jedoch rechtsextreme und islamistische Gruppen wie der Moscheeverein ATIB, der bis 2015 vom Verfassungsschutz als deutscher Ableger der „Grauen Wölfe“ aufgeführt wurde, berichtet das Magazin journalistenwatch.de. Der ATIB-Vorsitzende Mehmet Alparslan Çelebi ist einer von Aiman Mazyeks Stellvertretern im Vorstand des „Zentralrats der Muslime“. Das „Internationalistische Bündnis“ trat mit zwei Rednern auf, die nicht nur den Boykott Israels, sondern auch „die Befreiung von ganz Palästina 48“, also die Zerstörung des jüdischen Staates, forderten.  

Hohe Besucherzahlen dank Gratiskonzert

Die hohe Besucheranzahl, die die Veranstalter und die Mainstream-Medien ständig hervorheben, ist wohl darauf zurückzuführen, dass diese „Demonstration“ durchaus auch als Gratiskonzert bezeichnet werden kann. So trat eine Reihe von Künstlern auf, darunter Herbert Grönemeyer. Das ganze hatte mitunter auch einen „Spaß-Event“-Charakter, wozu Besucher aus ganz Deutschland herangekarrt wurden, wie das Video hier zeigt:
 

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