Was bezahlt ÖGB für Uwe Sailers „Hass-Vortrag“? | Unzensuriert.at

Was bezahlt ÖGB für Uwe Sailers „Hass-Vortrag“?

Immer wieder fällt Uwe Sailer mit seinen Hass-Tiraden gegen die FPÖ auf. Jetzt bezahlt ihm offenbar der ÖGB einen Vortrag. Foto: screenshot dahamist
Immer wieder fällt Uwe Sailer mit seinen Hass-Tiraden gegen die FPÖ auf. Jetzt bezahlt ihm offenbar der ÖGB einen Vortrag.
Foto: screenshot dahamist
20. Oktober 2018 - 19:45

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Der „FPÖ-Jäger“ und selbsternannte „Datenforensiker“ Uwe Sailer war schon einige Male Gegenstand der Berichterstattung von unzensuriert. So etwa gab es von ihm vor vier Jahren einen Spendenaufruf, um seine Prozesskosten zu finanzieren, nachdem er immer wieder verklagt worden war. Es stellt sich nun die Frage, ob und wie viel sich Sailer durch ein Körberlgeld verdient, wenn er in wenigen Tagen einen Vortrag in Oberösterreich zum Thema "Hass und Hetze im Internet" abhält, konkret in der Arbeiterkammer Eferding. Auf einer entsprechenden Einladung scheint das Logo des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) auf.

Sailers Hass-Tiraden gegen Straches Kind und Jörg Haider

Sailer will in seinem Vortrag Fakten aus der Praxis im politischen Kampf gegen "Rechtsextremismus" und "Neonazismus" wiedergeben. „Unglaublich, was da einem alles vorgeworfen wird“, heißt es auf dem Sujet. Nun, in der Tat ist es unglaublich, welche Entgleisungen Sailer jüngst anlässlich des zehnten Todestages von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider von sich gab, wie der Wochenblick berichtete. Auch gegen Straches ungeborenes Kind zog Sailer zu Felde.

Unzensuriert ersuchte den ÖGB und die Arbeiterkammer um Stellungnahme. Unter anderem wurde der ÖGB damit konfrontiert, dass Sailer Hass im Netz verbreite. Wir wollten wissen, was das Ziel dieser Veranstaltung sei und wie viel Euro Sailer vom ÖGB bezahlt bekomme. Immerhin geht es um Gelder der zahlenden ÖGB-Mitglieder. Außerdem stellt die Arbeiterkammer einen Saal zur Verfügung, und es stellt sich die Frage, ob da die Zwangsmitglieder der Kammer mit ihren Beiträgen diese Veranstaltung mitfinanzieren.   

Weder der ÖGB noch die Arbeiterkammer gab eine Stellungnahme ab. Soviel also zum Verständnis der Pressefreiheit des ÖGB  und der Kammer gegenüber Medien.

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