Unter einem freiheitlichen Innenminister ist der Beruf des Polizisten offensichtlich wieder attraktiv.

Foto: Bild: böhringer / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Innenministerium: Polizeiberufsoffensive mit bereits über 6.000 Bewerbern

Der Beruf des Polizisten ist wieder attraktiv geworden. Wie das Bundesministerium für Inneres stolz zu berichten weiß, gibt es im Zeitraum Jänner bis Oktober 2018 bereits mehr Bewerbungen für den Beruf des Polizisten als das gesamte letzte Jahr 2017. Nachdem es im vergangenen Jahr insgesamt 5.806 Bewerber waren, konnte heuer in den ersten knapp zehn Monaten bereits die Marke von 6.000 Bewerbern durchbrochen werden.

Über 50 Gesellschafts- und Sportveranstaltungen wurden heuer bereits besucht, um den Beruf des Polizisten den potenziellen Interessenten näherzubringen. Dadurch konnte etwa im Bundesland Steiermark sogar ein Anstieg der Bewerber um insgesamt 18 Prozent erzielt werden.

Innenminister Kickl: Zugehen auf die Menschen hat sich bewährt

Der zuständige Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), freut sich, dass unter seiner Amtsführung der Zulauf zum Beruf des Polizisten eine neue Attraktivität erzielt hat, und nennt auch die Gründe, die aus seiner Sicht dafür verantwortlich sind:

Bewährt hat sich vor allem das aktive Zugehen auf die Menschen und das Beschreiten von neuen Wegen: Die Polizei geht dorthin, wo potenzielle Bewerberinnen und Bewerber sind. Das sind in erster Linie junge, sportliche, sozial engagierte Menschen, die bereit sind, über ihre Grenzen zu gehen und gerne mit Menschen arbeiten. An den Zahlen merken wir nun, dass sich unsere Maßnahmen in der Polizeirekrutierung auszahlen. In einem weiteren Schritt geht es darum, aus dieser Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern die Besten der Besten für den Polizeiberuf auszuwählen.

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