Die Hamburger Kita „Rabenhorst“ (Symbolbild) wirbt mit ihrem niedrigen Migrantenanteil.

Bild: Lucélia Ribeiro / flickr (CC BY-SA 2.0)
Hamburger Nobelviertel wirbt mit Kindergarten ohne Migranten

Heutzutage noch einen Kindergartenplatz für seinen Nachwuchs zu finden, wo dieser auch die deutsche Sprache korrekt erlernt, ist in Deutschland mittlerweile schwer geworden. In fast allen Kitas gibt es Probleme mit einer zu hohen Anzahl von Migranten. Nicht so im Hamburger Wellingsbüttel, dort leben vorwiegend Ärzte, Unternehmer und Anwälte. Das betont auch die Broschüre des dortigen Kindergartens „Rabenhorst“. Darin wird explizit damit geworben, dass es quasi keine Ausländerkinder gäbe. Um Multikulti sollte sich das Fußvolk kümmern.

Migranten ja, aber nicht vor der eigenen Türe

Während sich Hamburg ansonsten nicht oft genug multikulturell und weltoffen zeigen kann, hört diese Haltung anscheinend bei den Eliten der Stadt auf. Und zwar im Villenviertel, wo die Kinder in sich geschlossene Kindergärten und Schulen besuchen.

Dabei könnte man nicht einmal behaupten, dass die dort lebenden Personen etwas gegen Migration hätten. Ihr Wahlverhalten, das immer noch mitte-links entspricht, zeigt anderes. Es wird auch fleißig gespendet für die Einwanderer dieser Welt. Doch in ihrem Stadtteil sollten sie eben nicht wohnen. Ein Flüchtlingsheim wurde sogar weggeklagt. Die Besserverdiener und Heuchler dieser Welt können es sich leisten.

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