In der Nähe der U-Bahnstation Pilgramgasse kam es zu einem gefährlichen Sabotageakt.

Foto: Bild: Invisigoth67 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
U4 Pilgramgasse: Sabotageakt mit Einkaufswagen legte U-Bahn lahm

Einen Sabotageakt haben Straftäter an der U-Bahnlinie U4 in der Nacht auf den 29. Oktober verübt. Sie warfen den Einkaufswagen eines Lebensmittelgeschäftes auf die Schienen der U4 zwischen den Stationen Pilgramgasse und Margaretengürtel. Nach der Entdeckung dieses gefährlichen Hindernisses musste der Betrieb auf der U4 vorübergehend eingestellt werden.

Alarmierte Polizeieinsatzkräfte und Mitarbeiter der Wiener Linien mussten den Einkaufswagen bergen und die Strecke nach weiteren Hindernissen absuchen, bevor der Betrieb mit großer zeitlicher Verzögerung wieder aufgenommen werden konnte.

Wien-Margareten ist Brennpunkt für Sachbeschädigung

Dass dieser Vorfall ausgerechnet auf der U4 im Bereich des Bezirks Wien-Margareten stattgefunden hat, ist kein Zufall. Der 5. Wiener Gemeindebezirk ist immer wieder Brennpunkt für Sachbeschädigung im öffentlichen Raum. Neben der Zerstörung von Einrichtungen in den Parkanlagen und Sabotageakten wie an der U4-Strecke kommt es auch immer wieder zu Schmier-Aktionen an öffentlichen Gebäuden und privaten Wohnhäusern, deren Beseitigung Mieter und Eigentümer im Jahr -zigtausende Euro für die Sanierung kosten.

Auch U6 wegen „verwirrter Person“ gestört

Nur wenige Stunden später war auch die U6 bei der Währinger Straße „geteilt“ und sorgte ab 9.00 Uhr für Verspätungen vieler Berufstätiger. Laut Polizei hatte sich eine „verwirrte Person“ auf die Gleise gesetzt

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