Im Hambacher Forst gingen vier Busse in Flammen auf, nachdem die Bergleute ausstiegen und zu einer Demo gingen.

Foto: Bild: MaricaVitt / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Linksextreme aus dem Hambacher Forst unter Verdacht: Vier Gelenkbusse gingen in Flammen auf

Seit Wochen toben nun die Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst. Während die einen für die Abholzung eines kleinen Teils des Waldes plädieren um Arbeitsplätze und Energie zu schaffen, demonstrieren die anderen mit aller Kraft für den Erhalt des Waldes. Bei einer Demonstration von Bergleuten gingen am Samstag plötzlich vier Gelenkbusse in Flamme auf. Sie brachten die Teilnehmer der Kundgebung zum Areal, wenig später loderten die Flammen.

Für die Teilnehmer jener Demo am Wochenende, die sich für einen Ausbau des Kohleabbaus im Hambacher Forst einsetzen, ging die Aktion gerade nochmal gut. Nachdem sie die Transportmittel verlassen hatten, loderten nämlich alle vier Busse in hellen Flammen auf.

Drohanrufe vor der Tat

Ein Sachschaden von mindestens 400.000 Euro entstand so für die Firma „Tirtey“ und ihre 75 Mitarbeiter, die nun ihrer Arbeit teilweise nicht mehr nachgehen können. Der Eigentümer Sven Müllejans gab gegenüber der Bild an, zu wissen woher der Wind oder vielmehr das Feuer weht: „Ich gehe von Brandstiftung aus. Es waren wohl linksextreme Aktivisten aus dem Hambacher Forst.“ Bedacht dürfte sie bei ihrer Aktion jedoch nicht haben, wie schädlich sich die vier verbrennenden Busse auf den umliegenden Wald und die Tiere auswirke.

Mehrfach gab es von dieser Seite nämlich zuvor schon Anschläge auf diverse Unternehmen die mit der Räumung des Forsts oder dem Kohleabbau zu tun haben. Auch die Busfirma bekam in den Tagen davor Drohanrufe, weil sie bereits andere Bergleute zu Demonstationen nach Bergheim fuhr. Einschüchtern lassen will sich der Unternehmer jedoch nicht, er würde seine Busse jederzeit wieder den Bergleuten zur Verfügung stellen.

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