Willkommenskultur durch Wohngemeinschaften fordert der Bürgermeister eines Bezirkes von Mailand.

Bild: Conte di Cavour / wikimedia commons / (CC BY-SA 4.0)
Italien: Bürgermeister will Pro-Asyl-Aktivisten verpflichten, Illegale zu Hause aufzunehmen

Der Bürgermeister der italienischen Gemeinde Inzago, Andrea Fumagalli spricht wohl vielen Menschen aus der Seele, als er bereits vor einiger Zeit Pro-Asyl-Demonstranten in sein Rathaus vorgeladen hatte. Dort sollten die Willkommensklatscher eine Verpflichtung unterschreiben, illegale Migranten doch bei sich zu Hause aufzunehmen und auf ihre Kosten zu versorgen. Zuvor ließ er sich eine Liste derjenigen Personen geben, die auf einer Demo ihren Wunsch zum Ausdruck brachten, die Region der Millionenstadt Mailand, zu der auch Inzago gehört, mit noch mehr illegalen Migranten zu fluten.

Bürgermeister fordert konsequente Haltung der Gutmenschen

Es ist wohl sehr einfach, auf Kosten der Allgemeinheit den „Humanen“ zu spielen und die bequeme Fernstenliebe lauthals einzufordern, anstatt der anstrengenden Nächstenliebe den Vorzug zu geben. Und genau deshalb forderte der Bürgermeister konsequentes Handeln der Migrationsbefürworter ein. „Sie haben ihre Meinung geäußert“, sagte Fumagalli „aber jetzt erwarte ich auch, dass sie im Einklang mit dem stehen, was sie sagen“ und weiter „sie müssen Beständigkeit zeigen“. Und der Bürgermeister wird laut TiscaliNews noch deutlicher:

Wenn ich mich nicht irre, haben einige von ihnen auch freie Wohnungen, in jedem Fall werde ich sie bitten, ihre Immobilien zur Verfügung zu stellen, indem sie ein Dokument in der Präfektur unterzeichnen. Sie haben die Möglichkeit, Konsequenz zu zeigen und umzusetzen, woran sie glauben. Wenn sie Plätze haben, werden sie sie beherbergen.

Willkommenskultur durch Wohngemeinschaften auch bei uns?

Gerade die jüngsten Wahlerfolge von Grünen und Linken in Bayern und Hessen könnten doch Anlass sein, eine ähnliche Lösung der Flüchtlingsfrage, wie die vom italienischen Bürgermeister vor einiger Zeit gefordert, auch hier anzuregen. Würde nur ein Teil der linksgrünen Wähler „Schutzsuchende“ bei sich zu Hause beherbergen und versorgen, wäre allen gedient. Der Staat würde Unsummen an Kosten einsparen und die Einwanderungsbefürworter könnten sich praktisch rund um die Uhr bereichern lassen. Eine „Win-win“-Situation für alle. Woran könnte das wohl scheitern?

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