Im Ernstfall könnte die Bundeswehr (Symbolbild: Tornado-Jet) ihre Bestimmung nicht erfüllen. Die Verantwortung liegt in der Personalauswahl der Vergangenheit.

Bild: Peter Spieß / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Bundeswehr: Von den 2017 ausgelieferten Großgeräten sind keine 40 Prozent einsatzbereit

Lediglich 39 Prozent der im Jahr 2017 an die Bundeswehr ausgelieferten Großgeräte sind derzeit einsatzbereit. Das bedeutet, dass nur 38 der 97 neuen Panzer, Kampfjets und Hubschrauber der Bundeswehr genutzt werden können.

Besondere Probleme gibt es beim Transportflugzeug A400M und dem Schützenpanzer Puma. Von den 71 neuen Puma-Panzern sind lediglich 27 einsatzbereit, von den sieben „Tiger“-Kampfhubschraubern zwei, von den sieben „NH90“-Transporthubschraubern vier und von den acht A400M immerhin vier. „Hier sehen wir nach wie vor die Industrie in der Pflicht, die vereinbarten Leistungen schnellstmöglich zu erfüllen“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Führungsversagen

Die Bundeswehr hat offensichtlich ein Führungsproblem. Und zwar nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahren. Der Merkel-Stil, bei dem Loyalität vor Qualifikation geht, erweist sich auch bei der Bundeswehr als fatal. CDU-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen war nach der Merkelschen Hierarchie nur einfach „dran“. Egal ob Arbeits-, Familien- oder Verteidigungsressort – 100 Prozent Loyalität zu Merkel reichten für einen Ministerposten aus. Wie lange sich die Verantwortliche für diese Missstände noch halten kann, wenn ihre Mentorin endlich gefallen ist, bleibt abzuwarten.

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