In Innsbruck wurde bei einem Vernetzungstreffen von Dschihadisten sogar die IS-Fahne geschwenkt.

Foto: Bild: Yo / Wikimedia (PD)
Extremismus: Hisbollah-Türke verliert österreichische Staatsbürgerschaft

Ein türkischer Extremist verlor jetzt endlich die österreichische Staatsbürgerschaft. Der Türke erhielt im Bundesland Tirol ursprünglich im Jahr 2016 die Staatsbürgerschaft verliehen. Im September 2017 wurde dies widerrufen. Als Grund wurde damals die Mitgliedschaft in einer extremistischen türkischen Islamistenorganisation durch die zuständigen Landesbehörden in Tirol angeführt. Der Türke trat in der Vergangenheit als Sprecher eines „Kulturvereins“ auf, der Sammelpunkt von Aktivisten und Sympathisanten der sogenannte  „Türkischen Hisbollah“ in Österreich ist.

Extremisten feiern Mohammeds Geburtstag

Bei einer Feier des Geburtstags des Propheten Mohamed, an der nicht weniger als 400 Personen in Innsbruck teilgenommen haben sollen, soll sogar eine „Dschihad-Fahne“ geschwenkt worden sein. Darüber hinaus sollen weitere extremistische Zeichen und Uniformierungen bei einzelnen Teilnehmern vorhanden gewesen sein. Die Veranstaltung war als Vernetzungstreffen österreichischer und deutscher Dschihadisten durch die Polizeibehörden wahrgenommen worden.

Gericht bestätigt: Türke hat Naheverhältnis zu Terrorgruppe

Wie die Ermittlungen der Verfassungsschützer in Tirol feststellten, hat der Türke durch seine Vereinsfunktion und die damit in Zusammenhang stehenden Aktivitäten ein Naheverhältnis zu einer Terrorgruppe. Diese Tatsache schließt eine österreichische Staatsbürgerschaft aus. Nach einem Instanzenzug bis zum Verwaltungsgerichtshof wurde der Entzug der Staatsbürgerschaft jetzt höchstgerichtlich bestätigt.

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