Die angeblich “spontan” aufgebrochene Migrantenkarawane im Oktober in Mittelamerika.

Bild: boitchy / flickr
NGO-geförderte Migrantenkarawane marschiert weiter – ist ihr Zweck der Sturz Trumps?

Wie bereits berichtet, machte sich am 13. Oktober ein Strom von tausenden illegalen Migranten, ausgehend von Honduras, via Guatemala und Mexiko auf den Weg in Richtung USA. Momentan befindet sich die Karawane im südlichen Mexiko und bewegt sich weiter auf die Südgrenze der USA zu. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Grenze mit bis zu 15.000 Soldaten verteidigen zu lassen.

Trump hat Migranten nicht eingeladen wie Merkel 2015

Unklar ist jedoch noch immer der Charakter dieser Karawane, die sicher bei vielen Österreichern böse Erinnerungen an den Massenmigrationsstrom in unser eigenes Land ab 2015 wachruft. Jedoch wurde damals dieser Massenansturm wesentlich durch Merkels Verrat an der europäischen (EU-)Bevölkerung ausgelöst, während im aktuellen Fall in Amerika ein Präsident an der Macht ist, der angedeutet hat, im Ernstfall auch die Grenze seines Landes schützen zu wollen. Ist diese Migrationskarawane also doch ein spontaner Aufbruch von Menschen, die sich selbst organisieren, um aus einer ausweglosen Situation in ihrem Heimatland zu entkommen?

Die Mär vom “spontanen Flüchtling”

Die Nachrichtenagentur AP versuchte jedenfalls am 21. Oktober, einen solchen Eindruck zu erwecken und schreibt, dass sich diese Karawane, im Gegensatz zu früheren Massenmigrationsbewegungen, vorwiegend spontan durch Mundpropaganda gebildet habe. Gleichzeitig werden rührselige Geschichten von interviewten Teilnehmern der Karawane erzählt, die vor der weitverbreiteten Gewalt, Armut und Korruption aus ihrem Heimatland Honduras fliehen.

Migrantenkarawanen werden von NGO organisiert

Aber was ist dann mit den früheren Migrationsbewegungen, die dann ja im Gegensatz zur aktuellen Karawane laut AP organisiert gewesen sein müssten? Und es stimmt tatsächlich, dass seit mindestens einem Jahrzehnt auf dem amerikanischen Kontinent solche Migrantenkarawanen aktiv organisiert werden. Der vorletzte derartige Versuch, Menschen, vorwiegend aus Zentralamerika, in die USA zu lotsen, wurde  Anfang April dieses Jahres durchgeführt. Federführend daran beteiligt war die in den USA (Chicago) registrierte NGO “Pueblo sin Fronteras” (Volk ohne Grenzen).

“Brücken der Solidarität” zwischen den Völkern bauen

Diese Organisation und ihre Aktivisten wollen laut eigener Darstellung Migranten und Flüchtlinge auf ihrer Reise der Hoffnung begleiten und gemeinsam mit ihnen die Menschenrechte einfordern. Als großen Traum möchte man “Brücken der Solidarität” zwischen den Völkern bauen und “aus Gier errichtete Grenzmauern umreißen”. Und in einer Presseaussendung zur April-Karawane heißt es, dass man als Kollektiv Schulter an Schulter stehe und es dadurch gemeinsam möglich sein werde, Grenzen abzuschaffen.

Migrantenmärsche finden seit 2008 statt

Wie das Online-Nachrichtenmagazin The Sun – Southwestern College am 28. Mai 2018 berichtete, organisiert “Pueblo sin Fronteras” solche “Flüchtlingsmärsche” schon seit 2008. Erwähnt wird auch ein Aktivist und Führer dieser Gruppe, Rodrigo Abeja, der mitteilte, dass die April-Karawane mit 1.175 Personen die bisher größte Anzahl an Teilnehmern erreichte. Doch genau dieser Aktivist, Rodrigo Abeja, ist laut einem Artikel in der Washington Post vom 20. Oktober 2018 einer der Führer der aktuellen Midterm-Elections-Karawane.

Politischen Charakter der Karawane bestätigt

Als diese vor einigen Tagen den Grenzfluss Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko erreichte, war von ihm zu vernehmen, dass man noch nicht wisse, ob man es bis zur US-Grenze schaffen würde, aber dass man weitermachen werde, soweit man komme, während die illegalen Migranten, die sich auf der mexikanischen Seite des Flusses gesammelt hatten unter anderem die Parole aus Obamas Wahlkampf 2008 “Yes we can” skandierten. Und Rodrigo Abeja bestätigt auch den politischen Charakter dieser aktuellen Karawane, indem er mitteilte, dass es zwar unsicher sei, ob die Karawane rechtzeitig zu den Midterm-Elections an der US-Grenze ankommen werde, er aber dennoch die Verpflichtung fühle, den Migranten zu helfen.

Organisator vergleicht Migrantenkarawane mit Kreuzweg Christi

Wie geschickt solche Migrationskarawanen organisiert sind, indem sie an die religiösen Gefühle der vorwiegend tiefkatholischen, lateinamerikanischen Bevölkerung appellieren, erfahren wir auch von Rodrigo Abeja. Laut Sputniknews erzählte er Journalisten, dass der Marsch der Einwanderer eine Metapher des Kreuzweges von Christus sei. Die Karawane soll an populäre religiöse Prozessionen erinnern, die lateinamerikanische Katholiken so gerne organisieren.

Soros-finanzierte Migrationsindustrie auch in den USA aktiv?

Darüber, dass hier ein dichtes Netzwerk von in den USA sitzenden NGOs zusammenarbeitet, gibt ein Artikel über die April-Karawane mit dem Titel “Grenzkarawane? Oder besser gesagt: Der George-Soros-Express” auf WND Exclusive Auskunft. So werden die Anstrengungen von “Pueblo sin Fronteras” vom “CARA Family Detention Pro Bono Project” unterstützt. Das Kürzel CARA steht dabei für die Anfangsbuchstaben von vier Flüchtlingshilfeorganisationen aus den USA (Catholic Legal Immigration Network, American Immigration Council, Refugee and Immigration Center for Education and Legal Services und American Immigration Lawyers Association), von denen laut WND wenigstens drei Unterstützung von der Open Society Foundation von George Soros bekommen. Laut Influence Watch wurden Catholic Legal Immigration Network und American Immigration Council von Soros finanziert. Aber Unterstützung für solche Gruppen kommt auch von der MacArthur Foundation, der Ford Foundation und der Carnegie Corporation.

Aktivisten der “Border Angels” nehmen selbst an Karawanen teil

Neben dem CARA-Netzwerk wird “Pueblo sin Fronteras” auch von der NGO “Border Angels” unterstützt. Enrique Morones, Gründer der “Border Angels”, sagte dazu, dass seine Organisation eine von vielen sei, die “Pueblo sin Fronteras” helfen würden. Die Karawanen werden schon seit Jahren organisiert und die “Border Angels” nehmen durch Volontäre an den Karawanen teil.

Aber auch Geldzuwendungen seien erfolgt. Eine der typischen Aktionen der “Border Angels” ist der “Desert Water Drop“. Hier werden in der Wüste im Grenzgebiet von Mexiko und USA Wasserkanister auf den typischen Migrationsrouten ausgesetzt, um illegalen Migranten den Weitermarsch ohne Verdursten zu ermöglichen, bis sie es endlich ins gelobte Land USA geschafft haben, um dort den Asylantrag stellen zu können.

Wie man sieht, gibt es sehr starke Verflechtungen und dichte Netzwerke von gutmenschlichen, linksaktivistischen Non-Profit-Vereinen, Einwanderungs-NGOs mit Sponsorgeldern von amerikanischen Großkonzernen und Stiftungen sowie mutmaßlich dem Soros-Netzwerk. Die Ausbeutung tief menschlicher Gefühle ermöglicht es den NGOs, Aktivisten zu lukrieren, die unter dem Vorwand, helfen zu wollen, in Wirklichkeit die Interessen von Großkonzernen, zum Beispiel an Billigarbeitskräften, befördern.

Migrantenkarawane organisiert, um Trump zu stürzen?

Doch will man mit dieser speziellen Midterms-Elections-Karawane wirklich so weit gehen, um durch einen Maidan-artigen Umsturz im Machtzentrum der USA deren demokratisch gewählten Präsidenten von der Macht zu entfernen, wie ein Artikel von Sputniknews in Erwägung zieht? Der Autor schreibt, dass dem Präsidenten Trump eine Falle gestellt werden soll. Indem die Karawane mit tausenden von Migranten rechtzeitig zu den Midterm-Wahlen die Grenze stürmt, würde es zu Zusammenstößen zwischen dem Militär und den Migranten kommen.

Dies würde natürlich genau jene Bilder liefern, die dann die Metapher von Trump als unmenschlichem Diktator beflügeln könnten und den Demokraten bei den Wahlen notwendige Zugewinne liefern würden. In weiterer Folge könnte Trump dann in einem Amtsenthebungsverfahren entmachtet werden. Um schwankende Abgeordnete zu gewinnen, könnten eventuell auch von Soros-Netzwerken gesteuerte Massendemonstrationen in Washington organisiert werden.

Trump sehr populär, Karawane dürfte ihm nicht schaden

Dass die Globalisten gerne alle ihnen zur Verfügung stehenden Machtmittel nützen, um ihre Leute an die entsprechenden Hebel der Macht zu hieven, ist klar. Doch sollte etwa obiges Szenario wirklich geplant sein, so dürfte es wahrscheinlich scheitern. Einerseits ist zunehmend unklar, ob die Karawane rechtzeitig zu den Midterm-Elections an der Grenze ankommen wird, und andererseits dürfte die Zustimmung des amerikanischen Volkes zu seinem Präsidenten immer noch ungebrochen hoch sein, wie Bilder von kilometerlangen Karawanen, diesmal nämlich von Trump-Anhängern, beweisen, die seine Wahlauftritte zu den Midterm-Elections mitverfolgen wollen.

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