Nach „Nein!“ zum UN-Migrationspakt: Enormer Druck der „Empörten“ | Unzensuriert.at

Nach „Nein!“ zum UN-Migrationspakt: Enormer Druck der „Empörten“

Die Reihen der Migrationsbefürworter in der UNO (Symbolbild) lichten sich - nach Australien, den USA und Ungarn hat sich nun auch Österreich vom umstrittenen Pakt losgesagt. Andere werden folgen. Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres / flickr.com (CC-BY-2.0)
Die Reihen der Migrationsbefürworter in der UNO (Symbolbild) lichten sich - nach Australien, den USA und Ungarn hat sich nun auch Österreich vom umstrittenen Pakt losgesagt. Andere werden folgen.
Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres / flickr.com (CC-BY-2.0)
1. November 2018 - 22:36

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Die Stimme unseres Innenministers Herbert Kickl, der nach dem Ministerrat das „Nein!“ unserer Bundesregierung zum UN-Migrationspakt eloquent erklärte, war kaum verhallt, schon regte sich erster „Widerstand“ aus der links-globalistischen Ecke.

Alle gegen Österreich?

Gleich im Anschluss durften sich nämlich prominente Globalisierer aus dem In- und Ausland im Ö1-Mittagsjournal der Reihe nach über das österreichische „Nein“ zum Migrationspakt beklagen. Nach dem unvermeidlichen Jean-Claude Juncker, Noch-Kapitän des bereits im Sinken begriffenen EU-Kahns, der „diese Entscheidung sehr bedauert“, gaben auch der Rote Andreas Schieder, Neos-Chefin Meinl-Reisinger sowie die Pilzin Alma Zadic ihren immer gleichen Sermon von Globalisierung, Humanismus und Fachkräftemangel zum Besten. Völkerrechtsexperte Wolfgang Benedeck durfte im Beitrag danach assistierend zur Seite springen und wahre Schreckensszenarien eines "isolierten, rückständigen und international geächteten" Österreich zum Besten geben, wenn man auf die Segnungen von Massenmigration aus der dritten Welt verzichtet.

Nur dem Souverän verpflichtet

Doch das war – erwartungsgemäß – nur der Auftakt zu einem vielstimmigen Chorgesang der Empörten und Entrüsteten. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde die Entscheidung der österreichischen Regierung von so gut wie jedem EU-, UN-, NGO- oder sonstigem Globalisierungs-Schergen kritisiert, von den Medien im In- und Ausland ganz zu schweigen. Gemeinsam mit Australien, den USA und Ungarn scheint Österreich nun zu einer neuen „Achse des Bösen“ zu gehören, die sich den Globalisierungsbemühungen der Mächtigen entgegenstemmt.

Dass unsere Regierung jedoch genau das tut, wofür sie von der Mehrheit der Österreicher gewählt wurde, wie HC Strache in einem Interview mit der „Krone“ ganz richtig feststellte, interessiert die Migrationsfanatiker dabei nicht. Apropos Krone: Bei der "Frage zum Tag" in der Donnerstag-Print-Ausgabe votierten 90 Prozent der Leser für die Entscheidung unserer Regierung.

System– und Alternativpresse: Verschiedene Welten

Ganz anders hingegen die Alternativmedien, und hier vor allem die deutschen. Egal auf welcher Publikation man nachliest, die Kommentatoren sind des Lobes voll für Österreichs „Nein!“ zum Migrationspakt. Auch von etwas weiter weg, etwa aus russischer Perspektive, findet die Entscheidung Österreichs Wohlwollen und Anerkennung. Wenn man indes wissen will, wie die Österreicher wirklich zum UN-Migrationspakt stehen, dann genügt wohl ein Blick in die einschlägigen Foren; wenn die Regierung für ihr „Nein!“ sogar im Standard von einem Teil der Nutzer abgefeiert wird, kann diese Entscheidung so falsch nicht gewesen sein.

EU vor Spaltung?

Schon wird spekuliert, wer wohl sich wohl als nächstes den Widerspenstigen anschließen wird: Italien und Polen werden als heiße Kandidaten gehandelt, Tschechien und Kroatien ebenfalls. Damit hätte die EU geschafft, was sie eigentlich verhindern wollte, und eine Spaltung ihrer Mitgliedsländer herbeigeführt, hätte mit ihrer stümperhaften Politik quasi einen neuen „Eisernen Vorhang“ quer durch Europa gezogen. EU und UN haben jedenfalls panische Angst vor einem Domino-Effekt; denn wenn jetzt noch zwei, drei Länder aus der Globalisten-Reihe ausscheren, könnte die geplante feierlich Unterzeichnung in Marrakesch bald zu einer Veranstaltung ohne die „Geberländer“ werden.

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