Ein 13-jähriges Mädchen entging knapp einer Vergewaltigung durch einen Migranten aus Pakistan.

Foto: Bild: ninocare / pixabay / CC0
Bosnien: Migrant wollte 13-Jährige vergewaltigen, Journalisten bei Berichterstattung bedroht

In der bosnischen Stadt Biha? wollte ein Migrant mutmaßlich ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigen. Die Tat ereignete sich am 8. November am Ufer des Flusses Una. Der Pakistaner versuchte gerade, das Mädchen zu entkleiden, als die Polizei einschritt. Einige Migranten aus Sri Lanka hatten die Tat bemerkt und Polizisten herbeigerufen, die zufällig in der Nähe waren. Das Opfer ist ebenfalls eine Migrantin aus Sri Lanka.

Bereits 300 Anzeigen und 60 Strafverfahren gegen Migranten

Die Tat ist kein Einzelfall. Alleine in Biha? laufen bereits 60 Strafverfahren gegen Migranten wegen zum Teil schwerer Verbrechen wie Totschlag und Vergewaltigung. Zusätzlich liegen 300 Anzeigen gegen Einwanderer in Biha? und Velika Kladuša vor. Inzwischen dürften diese Zahlen noch deutlich gestiegen sein.

Die Aggressivität einiger Migranten erlebten auch ungarische Journalisten: In einem Fall wollten die Ungarn von einem Afghanen wissen, woher sein Geld stamme. Daraufhin erschien eine Gruppe von zehn Migranten und beendete das Interview durch bedrohliches Auftreten. In einem anderen Fall drehten die Journalisten am Tatort der versuchten Vergewaltigung und wurden dabei von zwei Einwanderern derart bedroht, dass die Polizei einschreiten musste.

Zustrom nach Bosnien hält an

Der Zustrom der Migranten in das nördliche Bosnien hört nicht auf. Am gesamten Balkan sollen sich 70.000 bis 80.000 befinden. Der Grenzschutz in Bosnien ist offenbar unzureichend, auch sind keine Anstrengungen erkennbar, die Eindringlinge wieder außer Landes zu bringen. Stattdessen stellen ihnen die bosnischen Behörden Unterkünfte zur Verfügung.

Die Migranten lehnen diese Quartiere jedoch häufig ab, da sie ihren Ansprüchen nicht genügen. Laut ungarischem Fernsehen erwarten sich viele Einwanderer ein „schönes Hotel“. Ein Migrant beschwerte sich im ungarischen Fernsehen über das Essen, eine Iranerin sagte, sie wolle nicht mit anderen im selben Raum schlafen. Nun fand ein Pakistaner wiederum andere Kritikpunkte: Die Unterkunft sei nicht sauber genug, er könne dort seine Kleidung nicht richtig waschen. Außerdem sei auch er mit dem Essen unzufrieden.

Ungarn hält 2.000 Soldaten in Bereitschaft

In Ungarn verfolgt man die Entwicklung in Bosnien sehr genau und ist sich der Gefahr für das eigene Volk bewusst. Laut dem ungarischen Sicherheitsexperten György Nógrádi sei ein Grenzdurchbruch nach Kroatien sehr wahrscheinlich, da die kroatisch-bosnische Grenze über tausend Kilometer lang und daher nicht zu verteidigen sei. Früher oder später würden die Migranten daher auch an der ungarisch-kroatischen Grenze auftauchen.

Der ungarische Verteidigungsminister Tibor Benk? gab bekannt, dass 2.000 Soldaten in den Kasernen in Bereitschaft seien. Diese könnten bei Bedarf in kürzester Zeit an der Grenze postiert werden.

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