Ali ist nicht versichert und will sich mit der E-Card seines Cousins einen Zahnarzttermin erschleichen. Dank der FPÖ wird das bald nicht mehr möglich sein.

Bild: Screenshot FPÖ-TV
E-Card: Ali feiert „comeback“ im freiheitlichen TV-Kanal

Viele werden sich noch an das Video auf dem Youtube-Kanal vom oberösterreichischen FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner erinnern, in dem auf den Missbrauch bei den Doppelstaatsbürgerschaften von Türken in Österreich hingewiesen wurde. Als Hauptdarsteller fungierte „Ali“. Und Ali feiert aktuell ein sogenanntes „comeback“. Aktuell wird auf FPÖ-TV der Erfolg der FPÖ bei der E-Card beworben.

Ergänzung: Die FPÖ hat das Video inzwischen vom Netz genommen. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker erklärte dazu gegenüber der APA, das Video sei online gegangen, ohne dass er es zuvor gesehen habe. Die Partei habe mit dem Video darauf hinweisen wollen, „wo Sozialmissbrauch stattfindet“, und es sei „Fakt“, dass nicht primär Inländer, sondern „Zuwanderer und Ausländer unser Sozialsystem missbrauchen. Eine Reihe von Zahlen zeigen, dass das Problem evident ist“, stellte er fest.

Türkin sorgte für Sozialmissbrauch

Bekanntlich sorgte etwa in Tirol eine Türkin für Aufregung. Die Frau hatte ihrer heute etwa 85-jährigen Mutter über zwölf (!) Jahre hinweg immer wieder ihre E-Card „geborgt“, damit sich diese in Österreich aufwendige Operationen und Behandlungen angedeihen lassen konnte. Die in Österreich weder wohnhaft noch versicherte Frau hatte sich solcherart Leistungen im Wert von mehr als 50.000 Euro erschlichen.

Ab 2019 werden schrittweise die E-Cards mit Fotos ausgeliefert. Wie es genau funktioniert, hat unzensuriert.at  schon vor Monaten berichtet.

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