Diesmal ist es ein 85-Jähriger, der Opfer eines abgelehnten Asylbewerbers wurde.

Bild: Clker-Free-Vector-Images / pixabay.com
Der nächste Mord: 85-Jähriger von abgelehntem afghanischem Asylbewerber erstochen

Und wieder das gleiche Bild: Ein abgelehnter Asylbewerber, also jemand, der sofort außer Landes gebracht oder inhaftiert gehört, stach zu. Das Mordopfer diesmal: ein 85-jähriger deutscher Rentner.

Mörder mit “Duldungsstatus”

Am 17. November gegen 2.00 Uhr ist der Rentner Dietrich P. in seinem Einfamilienhaus in Wittenburg mit einem Messer getötet worden. Dringend tatverdächtig ist ein 20 Jahre alter Afghane, gegen den das Amtsgericht Schwerin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin noch am gleichen Tag Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes erlassen hat. Der Beschuldigte ist abgelehnter Asylbewerber, der derzeit noch bis Ende Januar 2019 über einen Duldungsstatus einer sächsischen Behörde verfügt.

Haushaltshelfer sah Tat über Kamera eines Babyphones

Er war mit dem Opfer persönlich bekannt und im August 2018 für eine Woche mit der Pflege des Rentners betraut gewesen. Zur Tatzeit sollte er Hilfsarbeiten am Haus des Opfers ausführen.

Die Tat wurde unter anderem deshalb so schnell aufgeklärt, weil ein bosnischer Haushaltshelfer, der im Haus des Rentners lebte, über eine Kamera in einem Babyphone den Angriff des Beschuldigten gesehen hatte. Der zunächst flüchtige Tatverdächtige konnte noch am Nachmittag des 17. November festgenommen und im Anschluss der Haftrichterin vorgeführt werden, die den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Das Tatmotiv ist derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link