Totenköpfe statt Kinderlachen: Und jetzt soll auch Kindermode geschlechtsneutral sein | Unzensuriert.at

Totenköpfe statt Kinderlachen: Und jetzt soll auch Kindermode geschlechtsneutral sein

Statt Micky Mouse oder lustigen Motiven zieren Totenköpfe die Bekleidung „genderneutraler“ Kindermode (Symbolbild). Foto: OpenClipart-Vectors / pixabay.com / CC0
Statt Micky Mouse oder lustigen Motiven zieren Totenköpfe die Bekleidung „genderneutraler“ Kindermode (Symbolbild).
Foto: OpenClipart-Vectors / pixabay.com / CC0
21. November 2018 - 7:24

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Zum Bedürfnis vieler Fortschrittler, die Naturgesetze auszuhebeln bzw. nachzubessern, gehört auch das Bestreben, die „klassische“ Zweigeschlechtlichkeit durch Unisex-Modelle zu ersetzen. „Männchen“ und „Weibchen“ soll es nur noch im Tierreich geben, der „moderne“ Mensch kann mittlerweile aus mehr als 20 (!) Geschlechtern wählen.

Und damit Kinder nicht in vorgefestigte Geschlechterrollen gezwungen werden, nimmt die Tendenz zu, die Kinder geschlechtsneutral zu erziehen. So gibt es in schwedischen Schulen kein „er“ („han“) oder „sie“ („hon“) mehr, sondern so etwas wie etwa „ersie“ („hen“). Auch verstaubte Begriffe wie „Vater“ und „Mutter“ sind vielfach bei besonders Fortschrittlichen schon abgeschafft. Dort ist beispielsweise ist nur noch von „das Elter“ die Rede (bitte, das ist kein Witz).

Céline Dion entwirft genderneutrale Kindermode

Und wo setzt man am effektivsten bei diesem volkspädagogischen Umerziehungsprozess an? Natürlich beim Kleinkind und dort am besten gleich beim Baby. „Genderneutrale“ Kindermode ist dort angesagt, wenn es nach der Modemarke von „Célinununu“ geht. Die kanadische Sängerin Céline Dion hat mit dem Kindermode-Erzeuger Nununu zusammengearbeitet und eine geschlechtsneutrale Kollektion herausgebracht – samt „crazy“ Werbespot (siehe unten), berichtet das online-Magazin lessentiel.lu.

Dort liest man auch, dass die Sängerin nichts von Gender-Klischees hält, so habe sie auch ihre achtjährigen Zwillinge Eddy und Nelson und auch den 17-jährigen René-Charles frei vom Geschlechter-Schubladendenken erzogen. Warum sie selber noch als Frau auftritt, verwundert einigermaßen – denn, dass man auch als Zwitterwesen durchaus erfolgreich sein kann, beweist doch unser Song-Contest-Star Tom Neuwirth, wenn er in die Rolle der Conchita Wurst schlüpft.

Kein Kinderlachen - dafür Totenköpfe auf Bekleidung von Zwitterwesen    

Ein Blick auf die Internetseite des Modeunternehmens offenbart einen zutiefst verstörenden Einblick in die Gedankenwelt der Verfechter von Geschlechterneutralität. Kinder sind zu sehen, wo man nicht weiß, ob es sich um einen Buben oder ein Mädchen handelt. Kinderlachen fehlt ebenso wie schöne oder lustige Motive auf Kleidungsstücken. Diese werden durch Totenköpfe oder fragwürdig Schriftzüge wie „NEW ORDER“ ersetzt (damit auch jeder weiß, wo es langgehen soll).

Im Werbe-Video werden Babys, die anfänglich noch rosa oder hellblau gekleidet waren, von Frau Dion in ein entmenschlichtes grau umgefärbt. „Bunte“ Vielfalt ist scheinbar hier nicht gefragt. Und einmal mehr werden auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft linke ideologische Experimente umgesetzt. Auf, aus linker Sicht, „überholte“ Naturgesetze kann gepfiffen werden. Wir Erwachsene dürfen froh sein, dass in unserer Kindheit nicht bereits derartige „Weltverbesserer“ das Sagen gehabt haben. Damals führte Gott sei Dank der Teufel (noch) nicht Regie.

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