Mexiko: „Volk ohne Grenzen“ treibt doppeltes Spiel mit Migration | Unzensuriert.at

Mexiko: „Volk ohne Grenzen“ treibt doppeltes Spiel mit Migration

Die Überwindung der US-Grenze ist das Ziel der dubiosen NGO "Volk ohne Grenzen". Foto: Realbrvhrt / Wikimedia
Die Überwindung der US-Grenze ist das Ziel der dubiosen NGO "Volk ohne Grenzen".
Foto: Realbrvhrt / Wikimedia
26. November 2018 - 12:45

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Die Nichtregierungsorganisation (NRO) „Volk ohne Grenzen“ steht im Zusammenhang mit dem organisierten (illegalen) Massenmigrationsmarsch in Richtung US-Grenze in der Kritik. Alejandro Solalinde, katholischer Priester und Träger des Nationalen Menschrechtspreises in Mexiko, hat der dubiosen NRO doppeltes Spiel im Zusammenhang mit ihrer Rolle als Flüchtlingshelferorganisation vorgeworfen. So würden sich in den Reihen von „Volk ohne Grenzen“ Extremisten befinden, die andere Ziele als den Schutz und das Wohl der Migranten anstreben würden.

Migranten würden etwa bewusst an die US-Grenze geführt, wo es keine Lösung geben könnte, sondern nur mediales Aufsehen und Tumulte. Somit wäre die Rolle der NRO die einer Schlepperorganisation, und nicht die einer Hilfsorganisation, wie etwa auch andere Migrations- und Sicherheitsexperten in Mexiko diagnostizieren würden.

Wer finanziert „Volk ohne Grenzen“ und seine Agenda?

Im Dunkeln bleibt auch, wer tatsächlich „Volk ohne Grenzen“ und seine Agenda im Zusammenhang mit dem Massenmigrantenmarsch in Richtung USA finanziert. In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana sind nach offiziellen Statistiken der Stadtverwaltung bereits mehr als 5.000 illegale Migranten angekommen. Als Hintermänner dieses Massenansturms werden internationale Netzwerke vermutet, die jedenfalls auch Kontakte zum sozialistischen Regime in Venezuela haben sollen.

Destabilisierung der Region

Ziel soll eine Destabilisierung der Region sein, um den USA unter Präsident Donald Trump zu schaden. Auch kriminelle Hintermänner wie die Drogenmafia Mexikos, die durch eine erzwungene Grenzöffnung eine neue Transitstrecke für ihre Kokain-Transporte erhofft, stehen im Fokus der Behörden.

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