Der Grenzzaun zwischen Tijuana uns San Diego. US-Grenzschützer schlugen Ansturm hunderter illegaler Migranten zurück.

Bild: C Tomas Castelazo, www.tomascastelazo.com / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
US-Grenzschützer wehrten illegale Einwanderer mit Tränengas ab

Rund 10.000 Auswanderer hatten sich vor zwei Monaten, aus mehreren mittelamerikanischen Staaten kommend, auf den Weg gemacht, um – illegal – in die USA einzuwandern. 500 von ihnen versuchten am gestrigen Sonntag (25. November), die Grenzsperranlagen an der US-mexikanischen Grenze zu überwinden, um in ihr Zielland zu gelangen.

Grenzsturm abgewehrt

Anders als die Europäische Union sind die USA entschlossen, ihre Außengrenze gegen illegale Masseneinwanderung effektiv zu verteidigen. Dies mussten am Sonntag jene rund 500 mittelamerikanischen Migranten zur Kenntnis nehmen, die versucht hatten, die Grenze gewaltsam zu stürmen. Nachdem sie zuvor auf mexikanischer Seite Polizeisperren überrannt hatten, versuchten sie, den US-amerikanischen Grenzzaun zu überwinden. Dort wurden sie von Grenzschützern erwartet und unter dem Einsatz von Tränengas zurückgeworfen.

In der Folge schlossen die USA den viel frequentierten Grenzübergang zwischen der mexikanischen Grenzstadt Tijuana und dem südkalifornischen San Diego.

UN-Migrationspakt ohne USA

Schlüsselinstrument für einen weltweiten Bevölkerungsaustausch ist der sogenannte „Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration“ der Vereinten Nationen, der klammheimlich verhandelt und ebenso ohne größeren Aufsehens beschlossen hätte werden sollen. Wohlweislich lehnten die USA es von vornherein ab, über ein solches Papier überhaupt zu diskutieren. Sieht dieser Pakt doch zahlreiche Verpflichtungen potentieller Einwanderungsländer vor, eine ungebremste Einwanderung in ihr Staatsgebiet nicht nur zu ermöglichen, sondern auch noch zu fördern. Zusätzlich sollen migrationskritische Medienberichte unterbunden werden.

Österreich zählte dabei zu den ersten Ländern, die bekanntgaben, ihre Zustimmung zu diesem Pakt zu verweigern.  

Auch Slowakei erteilt Pakt Absage

Als weiteres Land folgt seit Sonntag nun auch die Slowakei unserem Vorbild und schließt sich mittlerweile zahlreichen anderen Staaten an. „Die Slowakei ist nicht einverstanden damit, dass es keinen Unterschied zwischen legaler und illegaler Migration gibt, und wir betrachten Wirtschaftsmigration als illegal, schädlich und als ein Sicherheitsrisiko“, zitiert ihn die Tagesschau der ARD.

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