Der ORF-Vorarlberg berichtete über die von Mechthild Bawart mitorganisierte Kundgebung gegen die „unmenschliche“ Asylpolitik.

Foto: Bild: Screenshot ORF Vorarlberg heute
Kundgebung gegen die „unmenschliche“ Asylpolitik der Regierung

Am vergangenen Sonntag wurde in Rankweil (Vorarlberg) eine Kundgebung gegen die „unmenschliche“ Asylpolitik der Regierung abgehalten. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der ehemaligen ÖVP-Bürgermeisterin von Weiler, Mechthild Bawart, gemeinsam mit der Gruppe „Uns reicht’s“.  Ein Unzensuriert-Leser, der in der Gegend wohnt, hat dazu folgenden Brief an die Organisatoren geschrieben, den er uns zu Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat:

Sehr geehrte Frau Bawart, sehr geehrter Herr Pfarrer Blum,

Wie ich jüngst vernommen habe, hielten sie in Rankweil eine Veranstaltung zum Thema Zuwanderung und Asyl ab. Dort prangerten sie pauschal die Abschiebepraxis der Behörden und der Regierung an. Ich frage mich, wie sie dazu kommen die innerhalb der EU, aber auch weltweit vergleichsweise „milde Asylpolitik“ der derzeitigen Bundesregierung in einem solchen Ausmaß zu verteufeln?

Weil ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann, bitte ich sie höflichst darum, mir die unten stehenden Fragen zu beantworten, da ich den Dialog mit Andersdenkenden sehr schätze und für eine besondere Stärke unserer Kultur halte:

Sind sie der Meinung, dass christliche Nächstenliebe bedeutet, allen Menschen helfen zu müssen,  sei es auch, dass man damit seinen eigenen Untergang herbeiführt, obwohl es bei unseren Nächsten auch Not und Elend gibt („Volkskrankheit Depression“, suizidgefährdete Menschen, uvm)?

Ist ihnen bewusst, dass weltweit Christen die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft sind?

Waren sie schon einmal in einem Kindergarten oder einer Schule, wo Einheimische die Minderheit sind und haben sie sich diese Zustände angesehen?

Sind sie schon einmal in Berlin Kreuzberg, in Hamburger Problemvierteln oder im fünfzehnten Wiener Gemeindebezirk spazieren gegangen?

Ist ihnen der Unterschied zwischen unserer durchschnittlichen Geburtenrate (ca 1,4 Kinder/Mutter) und der in den meisten muslimischen Ländern (bis zu 7 Kinder/Mutter) bekannt?

Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn die Einwanderung aus muslimischen Ländern und unsere Geburtenrate gleich bleiben?

Können sie sich mit dem Gedanken anfreunden, dass sie und ihre Kinder einst in einem muslimischen Land leben könnten?

Haben sie schon einmal den Koran oder Hadite gelesen?

Kennen sie eine andere Religion, in deren Namen tausende Selbstmordattentäter und Millionen von Gotteskriegern freudig in den Tod gehen, um ins Paradies einzuziehen?

Ist ihnen bekannt, dass seit einigen Jahren die tätlichen Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen sowie die Auswanderung von Juden in Europa stetig zunehmen?

Haben sie von den zahllosen Umfragen und Studien gehört, in denen, speziell bei uns, eine Mehrheit der Muslime angeben, prinzipiell unsere Gesetze zu missachten?

Ist ihnen die Tatsache bekannt, dass die zweite und dritte Generation der Zuwanderer aus muslimischen Gesellschaften häufig schlechter in unsere Gesellschaft integriert sind als die erste Generation?

Kennen sie ein muslimisches Land, in dem Demokratie und Menschenrechte geachtet werden und Frauen gleichgestellt mit Männern leben?

Haben sie gelesen, was der Erzbischof von Aleppo, die Schriftsteller Sabatina James, Hamed Abdel Samad oder Shams Ul Haq über unsere Einwanderungspolitik gesagt haben?

Haben sie vernommen, dass laut vieler Experten gerade die Moscheen von Afghanen und Tschetschenen zu den radikalsten in Europa zählen (z.B. in Graz)?

Haben sie von den beiden jüngsten Vorfällen im Zusammenhang mit Zuwanderung und Asyl mit Vorarlberg-Bezug gehört (Messerattacke eines Afghanen am Bahnhof Feldkirch mit drei Verletzten, am  13.10.2018 und Messerattacke mutmaßlich auch eines Afghanen in Innsbruck am 25.11.2018 mit einem toten Vorarlberger)?

Hat unsere Führung etwa Kriege in Asien oder Afrika ausgelöst, ist Österreich in weltweite Machenschaften zum Nachteil der dortigen Völker verwickelt, oder  sind wir maßgeblich im schmutzigen Erdölgeschäft tätig und erwächst uns aus solchen Machenschaften eine besondere Verpflichtung gegenüber diesen von einem sicheren Land ins nächste „geflüchteten“ Menschen? Sind nicht vielmehr die Vorgängerregierungen, die die Augen vor offensichtlichen Tatsachen verschlossen, Schuld an der momentanen Lage im Asylbereich?

Gerne kann ich ihnen ausführliche Quellen und Literaturhinweise zu meinen obigen Fragen zukommen lassen, falls Interesse an einem kritischen Blick zu diesen Thematiken besteht!

Es ist sicher richtig, auf die Stimme des Herzens zu hören, jedoch ist es ebenso wichtig, das Denken dem Kopf zu überlassen. Das kleine Schicksal des Einzelnen ist zweifelsohne berücksichtigenswert, aber man darf dadurch nicht das große Ganze aus den Augen verlieren!

Ich möchte diesen Diskurs öffentlich führen, da ich der Meinung bin, dass es unserer demokratischen Kultur entspricht, alle daran teilhaben zu lassen, weil diese Sachverhalte schließlich jeden betreffen!

Vielen Dank für ihr ehrliches Bemühen!

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