Aktivisten der SLP (“Sozialistische Linkspartei”), einer ultralinken Splittergruppe. (Symbolfoto)

Bild: zVg
Wenn Linke Kinder einspannen: Ein “Flashmob” für. .ja wofür eigentlich?

Offiziell war es ein “Flashmob für den Frieden”, den die “Social City” am 20. November am Platz der Kinderrechte in der Brigittenau durchführte. Dazu wurden Kinder aus (vermutlich) Brigittenauer Schulen abkommandiert, um im Beisein etwa der SPÖ-Gemeinderätin Tanja Wehsely, die als Initiatorin der “Social City Wien” aufscheint, mit mehr kindlichen als kindgerechten Zugängen auf Frieden eingestimmt zu werden.

Nicht alle Gruppen passen friedlich zueinander

Frieden wollen wir alle. Dagegen ist nichts zu sagen, wäre da nicht der weltfremde wie ultralinke Beigeschmack, den weniger die Anwesenheit von SLP- (“Sozialistische Linkspartei”)-Aktivisten hinterließ. Der sich aber hinter Worten wie “bunt” versteckt, um die wahren Absichten zu verschleiern. Und der hartnäckig leugnet, dass die Trennung gravierend unterschiedlicher Gruppen dem Frieden mitunter sehr viel besser dient als die Zwangszusammenführung.

Sollen Kinder “auf die Straße gehen und laut sein”?

Ganz offenherzig entschleierte allerdings eine der Veranstalterinnen ihre Absicht: “.Kindern beibringen, auf die Straße zu gehen und laut zu sein.” Ob diese Parole, die wir vor allem von ganz links außen kennen, Frieden sichert? Ob dieses Selbstverständnis nur einem einzigen missbrauchten, einem einzigen armen, einem einzigen auf der Straße lebenden Kind, hier oder sonst wo, helfen kann? Und ob der “Walk for Peace” rund um eine Kreuzung mehr als eine plakative Momentaufnahme bleibt?

Friede und Freiheit werden einem nicht geschenkt

Friedliches Zusammenleben braucht erstens den Willen und die Überzeugung aller Beteiligten und zweitens friedensstiftende wie friedenssichernde Rahmenbedingungen, die bei allgemeiner Zufriedenheit anfangen und bei gleichen Voraussetzungen wie Chancen noch lange nicht enden. Wo dieser Rahmen nicht gegeben sein kann, weshalb auch immer, wird es mit dem Frieden nicht lange klappen. Das sollte ehrlicherweise auch Kindern vermittelt werden. Friede wie Freiheit sind (oft hart) zu erarbeiten und kein Fall für den Brief ans Christkind.

Kein Platz für Ideologie linker Straßenkämpfer

Mit Aktionismus statt Konzepten und lautem Gebrüll statt Gesprächen wurden Probleme schon häufig zugedeckt, aber selten Frieden gesichert. Die Idee, Kinder und Jugendliche auf kreative Art mit dem Thema Frieden zu konfrontieren, ist sicherlich zu begrüßen. Das dann mit der antidemokratischen Ideologie linker Straßenkämpfer zu verknüpfen, ist gefährlich und sollte in dieser Form keinen Platz auf dem Platz der Kinderrechte haben.

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