Rote Gewerkschafter verhindern in der NÖGKK, dass Patienten und Versicherte versorgt werden.

Foto: Bild: GT1976 / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Rote Gewerkschafter legen Krankenkasse lahm

„Wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still“, nach diesem Motto agieren rote Gewerkschaftsapparatschiks in der niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK). Offizieller Grund ist die längst überfällige Sozialversicherungsreform, die auf dem Rücken der Patienten und Versicherten einfach torpetiert werden soll. Durch eine Betriebsversammlung am 12. Dezember soll erzwungen werden, dass die Türen geschlossen bleiben. Beitragszahler müssen draußen bleiben und können am kommenden Mittwoch keine Beratungen oder andere Leistungen in Anspruch nehmen.

Der gesamte Kundenverkehr in allen NÖGKK-Servicestellen sowie in den für die Gesundheitsvorsorge so wichtigen Zahn- und Physioambulatorien wird für den Zeitraum des gesamten 12. Dezember einfach eingestellt. Auch Kontrollarztvorladungen bzw. Sprechtage der Pensionsversicherungsanstalt können nicht stattfinden.

SPÖ-Gewerkschaft in 1930er-Jahre-Nostalgie

Die an der Spitze dieser Boykottmaßnahmen stehenden SPÖ-Gewerkschafter befinden sich wieder einmal in einer 1930er-Jahre-Nostalgie in Gedanken, Worten und Werken. Ob auch wieder Pflastersteine als Drohgebärde für deklarierte Gewaltbereitschaft eingesetzt werden, ist bisher nicht bekannt. Offensichtlich haben Sozialdemokratie und Gewerkschaftsbewegung ihren geschichtlichen Bildungsauftrag gerade im Gedenkjahr 2018 sträflich vernachlässigt.

Beschwört man auf roter Seite nämlich tatsächlich wieder die 1930er Jahre herauf, dann müsste eigentlich bekannt sein, wie das vor allem für viele Sozialdemokraten und ihr persönliches Schicksal negativ ausgegangen ist.

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