Werden bald auch in Wien Warnhinweise gegen Taschendiebe an Verkehrstafel angebracht?

Bild: Ypsilon from Finland / Wikimedia (CC-Zero)
Nach zahlreichen Delikten in Wien: Polizei-Sondereinheit gegen Taschendiebe erfolgreich

Eine Sondereinheit der Polizei ist jetzt in der Bundeshauptstadt Wien erfolgreich gegen ausländische Taschendiebe vorgegangen. Am 13. und 14. Dezember gingen der sogenannten Polizeigruppe „ARGE-Taschendiebstahl“ des Landeskriminalamts Wien bulgarische und bosnische Taschendiebe ins Netz. Die Taschendiebe handelten aus besonders niedrigen Instinkten, indem sie sich als Opfer etwa sogar eine 90-jährige Pensionistin ausgesucht hatten. Die Taten passierten in der Nußdorfer Straße und am Praterstern. Zwei der ermittelten Täterinnen stehen im Verdacht, in den letzten Monaten bis zu dreißig Mal gegenüber älteren oder wehrlosen Menschen ihre gewerbsmäßigen Taschendiebstähle durchgeführt zu haben.

Taschendiebe kommen vorwiegend aus dem kleinkriminellen Bettler- und Hausierermilieu ost- und südosteuropäischer Staaten wie Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Serbien und Bosnien. Viele von ihnen gehören der Volksgruppe der „notreisenden“ Roma an.

Polizei veröffentlicht Präventionsmaßnahmen

Das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt erinnern im Zusammenhang mit den vor allem in der Weihnachtszeit und bei Massenpersonenansammlungen stattfindenden Taschendiebstählen an zentrale Verhaltensregeln, um sich zu schützen:

Tragen Sie niemals viel Bargeld bei sich; verteilen Sie Ihre Wertsachen auf mehrere Taschen; Bewahren Sie Geldbörse in vorderen Hosen- oder Innentaschen auf; Tragen Sie Ihre Handtasche, Fotoapparat usw. an der Körpervorderseite. Seien Sie vorsichtig bei Handtaschen mit Magnetverschlüssen; Seien Sie im Gedränge besonders vorsichtig, besonders dann, wenn sich jemand dicht an Sie drängt.

Besondere Vorsicht ist an folgenden Örtlichkeiten geboten:
Massenansammlungen bei oder nach Großveranstaltungen, Märkte (Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt, Punschstand usw.), Einkaufstage (speziell vor Weihnachten), Fußgängerzonen, Rolltreppen, U-Bahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel.

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