In 27 untersuchten Staaten weltweit wollen im Schnitt 45 Prozent der Bürger weniger Einwanderung (Bild: Illegale in Ungarn).

Bild: Gémes Sándor/SzomSzed / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Brisante Studie zeigt: 58 Prozent der Deutschen wollen weniger bis keine neuen Einwanderer

In Deutschland ist eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Meinung, dass weniger Einwanderer ins Land kommen sollten. Zehn Prozent der Befragten befürworten mehr Einwanderung, 30 Prozent finden, es sollten in Zukunft etwa so viele kommen wie derzeit. Dies ergab eine bisher wenig beachtete Studie des Pew Research Center.

Absolute Mehrheiten gegen mehr Immigration

Das renommierte Washingtoner Institut ermittelte in 27 Ländern weltweit die Stimmung zur Migration. Außer in Deutschland wünscht in vier weiteren der zehn untersuchten europäischen Länder eine absolute Mehrheit weniger bis keine Einwanderung: Griechenland (82 Prozent), Ungarn (72 Prozent), Italien (71 Prozent) und Schweden (52 Prozent). Nur in Spanien ist die Meinung zwischen weniger (30 Prozent) und mehr Einwanderung (28 Prozent) in etwa gleich verteilt. 39 Prozent befürworten dort eine Einwanderung auf dem bisherigen Niveau.

Regierungen arbeiten gegen den Willen ihrer Bürger

Insgesamt ist die Bereitschaft zur Aufnahme von mehr Einwanderern weltweit gering. Im Mittel der 27 Länder sprachen sich nur 14 Prozent dafür aus, 45 Prozent wollen weniger Einwanderung. Das Pew-Institut veröffentlichte die Studie letzte Woche Montag (10. Dezember) – an dem Tag, als in Marrakesch 164 Staaten den umstrittenen UN-Migrationspakt vereinbarten.

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