„Währungsexperiment Euro“: Die massiven Anleihen-Käufe der EZB kosteten sagenhafte 2.500 Milliarden Euro.

Bild: geralt / pixabay (CC0)
Euro: Experten sehen Zerstörung Europas und des Wohlstands

Der Euro bleibt eine Bedrohung der ökonomischen Stabilität der Europäischen Union und hat das Potential, Europa und seinen Wohlstand zu zerstören. Diese aufsehenerregende wirtschaftspolitische These haben die beiden Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich in einem Kommentar auf der Online-Plattform Telepolis veröffentlicht. Die beiden Wirtschaftsexperten werfen den Machthabern in Brüssel, Straßburg und Berlin vor, am „Währungsexperiment Euro“ ohne Wenn und Aber festzuhalten.

Dabei sei konsequente Realitätsverweigerung offensichtlich eine der Triebfedern für Fehlentscheidungen im Zusammenhang mit der Eurozone und den aufgelegten Kaufprogrammen der Europäischen Zentralbank (EZB).

2.500 Milliarden Euro in Wertpapiere investiert

So hätte die EZB allein seit dem Jahre 2015 nicht weniger als 2.500 Milliarden Euro in Wertpapiere des öffentlichen Sektors investiert. Die Bilanzsumme der EZB betrage ein Rekordhoch von 4,66 Billionen Euro. Das würde 41,6 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der gesamten Euro-Zone entsprechen. Die EZB und damit indirekt die Deutsche Bundesbank seien zum größten Gläubiger der Euro-Staaten geworden.

Massiv wird auch der Europäische Gerichtshof für seine Judikatur im Zusammenhang mit den laufenden Anleihekäufen der EZB kritisiert. Zwar hat die EZB mit dem 18. Dezember 2018 ihr Anleihe-Aufkaufprogramm beendet, die ökonomischen Fußangeln bleiben aber erhalten.

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