Das Migranten-Hilfsschiff „Albrecht Penck“ fuhr biks 1963 als „Joh.L.Krüger“ unter DDR-Flagge (Bild).

Foto: Bild: Fornax / Wikimedia (PD)
„Sea Eye“: Schiffs-Namensgeber Albrecht Penck ein NS-Blut- und Boden-Ideologe?

Ein ideologisches und marketingmäßiges Eigentor der Sonderklasse könnten sich die Manager der linken Migrations-Propaganda-Organisation „Sea Eye“ mit dem Einsatz ihres neuesten Migranten-Hilfsschiffs „Albrecht Penck“ geschossen haben. Interessiert man sich nämlich für den Namensgeber des Schiffs, Albrecht Friedrich Karl Penck, und sein Wirken als Geograph und Geologe, dann stößt man in den sozialen Medien auf manifeste Vorwürfe.

Wiege der „Volks- und Kulturbodenforschung“

Penck soll als Wissenschaftler an der Wiege der „Volks- und Kulturbodenforschung“ in den 1920er-Jahren gestanden haben und an der Gründung des gleichnamigen Instituts beteiligt gewesen sein. Kritiker von Penck sehen ihn als einen der ideologischen Ziehväter der „Blut- und Boden“-Ideologie des Nationalsozialismus. Diese NS-Ideologie gilt in der Zeitgeschichtsforschung als eine der Wurzeln für die angestrebte Landnahme im Osten gegenüber den slawischen Völkern.

Schiff „Albrecht Penck“ im Solde der DDR-Wissenschaft

Die „Albrecht Penck“ selbst wurde im Zuge von Reparationszahlungen für die Sowjetunion nach dem 2. Weltkrieg unter dem Namen „Joh.L.Krüger“ in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gebaut und dann dem seehydrographischen Dienst der DDR zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1963 erhielt sich den aktuellen Namen. Sie nahm über zweieinhalb Jahrzehnte an vielen Forschungsfahrten im Solde der DDR-Wissenschaft teil und diente seit der deutschen Wiedervereinigung dem Institut für Meereskunde bzw. bis 2010 privatwirtschaftlichen Schifffahrts-Agenden.

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