Kriegslüsterndes Establishment: Trump macht nicht mit.

Bild: Weißes Haus / Wikimedia (public domain)
US-Rückzug aus Syrien: Trump erfüllt nächstes Wahlkampfversprechen – Establishment tobt

Als hätte er eine Liste, die er abarbeitet. Donald Trump hatte in seinem Präsidentschaftswahlkampf versprochen, die amerikanischen Soldaten aus Syrien zurückzuholen. Als er nun kurz vor Weihnachten die Umsetzung dieses Wahlkampfversprechens verkündete, sprang die Phalanx aus Medien und Establishment auf: Wie kann er nur.

Trumps viel gelobte Vorgänger, Bill Clinton bis Barack Obama, hatten wiederholt „militärisch interveniert“ – Neusprech für „Krieg geführt“ – in Gegenden der Welt, von denen sie keine Ahnung und in denen sie nichts zu suchen hatten. Mit katastrophalen Folgen. Trump hat in seiner Amtszeit gezeigt, dass er bereit ist, die USA aus diversen Verflechtungen, kriegerischen Konflikten und unsinnigen Interventionen herauszuhalten. Es ist die Bigotterie der selbsternannten Eliten, die unglücklich damit ist, dass Trump bisher keinen neuen Krieg angezettelt hat und jetzt auch noch eine Altlast seiner Vorgänger beseitigt.

Geschäftsmann Trump

Zum Abzug der rund 2.000 amerikanischen Soldaten aus Syrien, erklärte Trump in einer Twitter-Nachricht am 24. Dezember, dass er es sehr wohl schätze, mit anderen Ländern verbündet zu sein. Er möge es jedoch nicht, wenn „viele von genau diesen Ländern Vorteile aus ihrer Freundschaft mit den USA ziehen“, bezogen auf militärischen Schutz und Handel. Die USA subventionierten das Militär vieler sehr wohlhabenden Staaten weltweit, schrieb der US-Präsident. Trump ist ein Geschäftsmann, er verteilt keine Geschenke und spielte damit auf Europa an, das weit weniger Anteile ihrer Wirtschaftsleistung in Verteidigung investiert als die USA.

Politische Gegner und etliche Kommentatoren werfen Trump diese Syrien-Entscheidung vor. Er antwortete in einem eigenen Tweet, ausschließlich in Großbuchstaben: „Amerika wird wieder respektiert!“

Trump zieht Bilanz

Am Christtag meldete sich Trump wieder bei den Bürgern. Nach Weihnachtsgrüßen an das ganze Land bedachte er aber auch seine vielen Gegner mit einem Tweet: „Ich hoffe, dass jeder, auch die Fake News Medien, ein großartiges Weihnachten feiern.“ Zugleich verwies er darauf, dass es den Vereinigten Staaten „sehr gut“ gehe. „Wir sichern unsere Grenzen, schließen großartige neue Handelsabkommen und bringen unsere Truppen nach Hause“ schrieb Trump. „Wir setzen endlich Amerika an erste Stelle. Frohe Weihnachten!“

Was für ein Affront in den Augen des Establishments!

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