Falscher Asylwerber: Pakistani bezog illegal Sozialleistungen in Kärnten | Unzensuriert.at

Falscher Asylwerber: Pakistani bezog illegal Sozialleistungen in Kärnten

Unter den illegalen Migranten, die durch Schlepper nach Europa kamen, sind viele mit falscher Identität. Foto: Gémes Sándor/SzomSzed / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Unter den illegalen Migranten, die durch Schlepper nach Europa kamen, sind viele mit falscher Identität.
Foto: Gémes Sándor/SzomSzed / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
31. Dezember 2018 - 14:02

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Ein 43 jähriger Pakistani wurde im Bundesland Kärnten durch Ermittler des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl jetzt als Betrüger entlarvt. Der Pakistani hatte von März bis November in Kärnten und in Salzburg gleichzeitig Sozialleistungen aus der Grundversorgung bezogen. Die Grundlage war ein Asylantrag, den der Migrant gestellt hatte. Jetzt kam aber nach Behördenermittlungen auf, dass der Pakistani bereits seit 2005 in Italien einen unbefristeten Aufenthaltstitel als Asylberechtigter hat.

Der pakistanische Asylwerber hatte seinen Asylantrag zwar unter dem gleichen Namen gestellt, aber einfach ein anderes Geburtsdatum eingetragen, um seine tatsächliche Doppelidentität bewusst zu verschleiern. Jetzt wird der kriminelle Pakistani wieder nach Italien abgeschoben.

Asylanten ziehen mit Doppel- und Mehrfachidentitäten durch Europa

Der Pakistani ist kein Einzelfall. Immer wieder ziehen Asylanten mit Doppel- und Mehrfachidentitäten durch Europa, um sich Sozialleistungen dort abzuholen, wo es die besten Rahmenbedingungen dafür gibt. In diesem Zusammenhang werden sowohl Geburtsdaten gefälscht als auch die tatsächliche Herkunft verschleiert. So werden aus Irakern und Iranern oft Syrer und aus Pakistani oft Afghanen, ganz wie es gerade passt, um einen Asylstatus illegal zu erschleichen.

Vor diesem Hintergrund ist es deshalb für eine geschlossene europäische Asylpolitik umso wichtiger, dass die Grenzen, etwa auf dem Balkan möglichst geschlossen bleiben. Nur so kann ein weiterer Zuzug ins Sozialsystem verhindert werden, auch wenn das durch Nichtregierungsorganisationen (NGO) immer wieder kritisiert wird.

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