Will die Kirche von ihren eigenen Problemen ablenken und schießt darum gegen „rechts“?

Foto: Bild: Andreas Tille / wikimedia (CC BY 4.0)
Hasskampagne gegen Rechte als „frommes“ Ablenkungsmanöver?

Das zu Ende gehende Jahr 2018 hat allerlei Bemerkenswertes nicht zuletzt in Hinblick auf die etablierten Religionsgemeinschaften geboten. Die in unseren Breiten von „frommen“ Kreisen, sprich Profiteuren von Kirchensteuereintreibung und staatlichen Subventionen, fortgeführte regelrechte Hasskampagne gegen sog. Rechte stieß da auch politisch wie theologisch nicht so interessierten Zeitgenossen oft übel auf.

Sogar eigene Kreise bestätigen

Da waren neben anderen Vorkommnissen die fortlaufenden Enthüllungen zum Thema sexueller Missbrauch im kirchlichen Bereich. In Anlehnung an einen berühmten Literatur- wie Filmtitel könnte man sagen „Die unendliche Geschichte“. Dass die Angelegenheit allein schon mit Blick auf die Katholische Amtskirche keineswegs abgeschlossen ist, bestätigte jetzt selbst ein so amtskirchenfrommes Internetorgan wie kath.net

Kleinlaut musste auch die sog. Evangelische Kirche Deutschlands unter dem strammen SPD-Mitglied Heinrich Bedford-Strohm einräumen, dass für sie sexueller Missbrauch „auch ein evangelisches Thema“ ist: 

„Denn nicht nur in der katholischen Kirche wurden in Deutschland jahrzehntelang Kinder und Jugendliche missbraucht. Deren Skandal hatte im September dieses Jahres eine Studie der Deutschen Bischofskonferenz belegt. Auch in der evangelischen Kirche tun sich ähnliche Abgründe auf“

In der Kirche nichts Neues

Hatte man Enthüllungen zum Thema sexueller Missbrauch in den lutherischen Staatskirchen Skandinaviens in den letzten Jahren auch nur etwas verfolgt, so überrascht derartiges nicht. Nicht umsonst titelte selbst die Süddeutsche Zeitung „Sexualisierte Gewalt – Die evangelische Kirche muss in den eigenen Abgrund blicken“.

Hinzukamen 2018 Enthüllungen über sexuellen Missbrauch auch in anderen sich so gerne richtig „christlich“ gebenden Gemeinschaften wie Zeugen Jehovas, Pfingstlern und nicht zuletzt Altkatholiken. Auffällig, dass oftmals international relevante Vorfälle in „politisch korrekten“ Medien unserer Breiten ziemlich übergangen wurden.

Medien tun ihr Übriges

Dass man es als Konsument deutschsprachiger Medien gelinde ausgedrückt nicht einfach hat, sich ein einigermaßen unverfälschtes Bild zu machen, wurde 2018 auch sonst in Hinblick auf kirchenpolitische Vorgänge überdeutlich. So wurde, wenn überhaupt, sehr zurückhaltend berichtet über den Unterschlagungsskandal in der katholischen Amtskirche in den USA, in Zusammenhang mit dem Zocken zweier Ordensschwestern in Las Vegas. Ist man Klosterschließungen in Mitteleuropa und Nordamerika seit den 70er längst gewohnt, so kam es 2018 in Hinblick auf die Amtskirche in den USA mehr als knüppeldick.

Große Schließungswelle

Die US-Bischofskonferenz räumte mit dem Dachverband der meisten amtskirchlichen Ordensschwestern ein, dass innerhalb des nächsten Jahrzehnts 300 von noch bestehenden 420 Ordens- und ordensähnliche Gemeinschaften von Frauen als Folge zusammenbrechender Mitgliederzahlen in den USA verschwinden werden.

Die unter Papst Benedikt XVI. angekündigte Apostolische Visitation der amtskirchlichen Frauenorden in den USA vor dem Hintergrund ernster Probleme in Hinblick auf Glaubens- und Sittenlehre und deren praktische Umsetzung hatte sich rasch als Schlag ins Wasser erwiesen. Ebenso erreichte der Absturz kirchlichen Lebens in den Niederlanden 2018 neue Dimensionen. Kirchliches Leben verschwindet dort rapide aus der Gesellschaft und das nicht nur bezüglich einer Konfession.

So drängt sich der Eindruck auf, dass offizielle Religionsvertreter bzw. amtskirchliche Strukturen mit Aktivitäten wie der Hasskampagne in der Bundesrepublik gegen die AfD und kleinere „rechte“ Gruppen von ihren eigenen Problemen und regelrechten Skandalen ablenken und sich zugleich das Wohlwollen weltlicher Machthaber zur Vermeidung etwaiger Strafverfolgung und finanzieller Folgen sichern wollen.

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