EDV-Experten: Elektronische Brieftaschen, sogenannte Krytpo-Wallets haben keinen entsprechenden Sicherheitsstandard

Bild: FlippyFlink / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Krypto-Wallets: Elektronische Brieftaschen bei Bitcoin als Risikofaktor

Digitalgeldwährungen wie Bitcoin und Co stehen derzeit nicht nur in Sachen Wertverlust im Focus der Finanzwirtschaftsanalysten. Auch die Sicherheit der Digitalwährungen vor Missbrauch und Manipulationsversuchen steht ganz oben auf der Skala der Risikobewertungen. Derzeit wird Digitalgeld auf sogenannten Krypto-Wallets, das sind speziell verschlüsselte USB-Sticks, als elektronische Brieftaschen aufbewahrt und oft auch weitertransferiert.

Beim 35. Kongress des Chaos Computer Clubs in Leipzig haben jetzt drei Sicherheitsexperten gängige elektronische Digitalgeld-Brieftaschen angegriffen und auch prompt geknackt. Das hat für Bestürzung in der Welt der Digitalgeld-Produzenten und Vertreiber gesorgt.

Krypto-Wallets als absolut sicher angeboten

Bisher wurden die Krypto-Wallets als absolut sicher angeboten und zu einem stolzen Preis von 70 bis 200 Euro pro Stück an den Konsumenten verkauft. Als Garantie für den erhöhten Zugriffsschutz wurden bisher immer die Verschlüsselung, der Passwortschutz und entsprechende PIN-Codes ausgelobt. Computerspezialisten sind jedoch durch verschiedene Verfahren und entsprechende Hartnäckigkeit in der Lage, einen solchen Zugriffschutz zu umgehen.

Macht das Schule, dann sind Bitcoin und Co nicht nur ökonomisch durch einen massiven Abwertungstrend bedroht, sondern es stellt sich generell die Frage nach der potenziellen Sicherheit beim Einsatz dieses neuen digitalen Währungsformats.

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