Die weiße Elizabeth Warren, die so gerne Indianerin wäre, will 2020 gegen Donald Trump im US-Präsidentschaftswahlkampf antreten.

Bild: ElizabethForMA / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Nächste Herausforderin von Trump meldet sich parat: Senatorin Elizabeth Warren will es wissen

Nachdem Anfang November Hillary Clinton angekündigt hatte, bei der nächsten Präsidentschaftswahl in den USA noch einmal gegen Donald Trump antreten zu wollen, bringt sich nun eine weitere Demokratin ins Spiel. Elizabeth Warren will 2020 Donald Trump antreten.

Die Senatorin aus Massachusetts möchte ein Komitee gründen, das ihre Chancen im Fall einer Kandidatur ermitteln soll. Dies ist die rechtliche Voraussetzung für eine Bewerbung als Präsidentschaftskandidat.

Beliebte linke Phrasen

Die 69-jährige Demokratin sagte in einem Video, sie wolle Ungerechtigkeit bekämpfen. Schöne Phrasen. Sie sind bei Linken weltweit in Mode, so als ob ihre Konkurrenten für Ungerechtigkeit kämpfen wollten.

Die frühere Harvard-Rechtsprofessorin, die dem linken Flügel der Demokraten angehört, spricht sich für Steuererhöhungen aus und will gegen die deregulierten Finanzmärkte vorgehen. Sie wendet sich konkret an Arbeiterfamilien und Afroamerikaner: Für manche funktionierten die amerikanische Versprechen von Wohlstand und Aufstieg, aber andere fielen durch das Raster. Gierige Millionäre und Aktionäre sowie deregulierte Finanzmärkte hätten das Land in eine tiefe Krise gestürzt.

Jeder in Amerika solle hart arbeiten können und die gleichen Bedingungen haben, um sich und seine Angehörigen versorgen zu können. „Dafür kämpfe ich“, sagte Warren. Unbekannt bleibt, wo in den USA aktuell jemand am Arbeiten unter gleichen Bedingungen gehindert werde.

Glühende Trump-Gegnerin – „leider“ weiß

Medial fiel Warren mit der Aufforderung an Trump auf, Wettschulden in Höhe von einer Million Dollar zu begleichen. Warren hatte behauptet, ihre Vorfahren wären indianischen Ureinwohner gewesen, was in ihrem linken Umfeld, das alles Weiße ablehnt, gut ankommt. Trump hatte darüber gespöttelt und das angezweifelt, immerhin ist Warren blond und blauäugig. Trump nannte sie spöttisch „Pocahontas“.

Die Demokratin legte ein indianisches Kochbuch vor, schrieb es allerdings von einem französischen Koch ab, und später dann einen Gentest, der sie zu 98 Prozent als Weiße und nur zu zwei Prozent als Indianerin auswies. Ihre Behauptung, ihre Mutter sei eine Cherokee, war damit als Unwahrheit enttarnt, was ihre Anhänger aber nicht überzeugte. Cherokee-Führer erklären zudem, Warren habe keinerlei Kontakte zu Indianern.

Trumps mögliche Herausforderer

Neben Warren und Clinton gelten der frühere Vizepräsident Joe Biden sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders, der 2016 im Vorwahlkampf gegen Hillary Clinton gescheitert war, als mögliche Herausforderer von Trump 2020. Auch den Senatoren Cory Booker, Kamala Harris, Amy Klobuchar, Sherrod Brown und Kirsten Gillibrand sowie dem scheidenden Abgeordneten Beto O Rourke werden Ambitionen nachgesagt.

Es gilt als wahrscheinlich, dass das Bewerberfeld bei den Demokraten sehr groß sein wird. Die Vorwahlen beginnen Anfang 2020 in Iowa. Der Bundesstaat im mittleren Westen wird schon Monate vorher zum Schauplatz der Wahlauseinandersetzung.

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