“Rotzbuben” haben wohl mehr Ahnung vom wahren Leben, als der feiste Banker-Pensionist Christian Konrad.

Bild: Franz Johann Morgenbesser / wikimeda (CC BY-SA 2.0)
“Rotzbuben”: ÖVP-naher Ex-Raiffeisen-Generalanwalt Konrad zieht über FPÖ her

“Sie verhalten sich wie Rotzbuben” zieht der einflussreiche ehemalige Raiffeisen-Manager Christian Konrad über die Freiheitlichen in der Samstagausgabe (5. Jänner) der Presse her. Anlass für die verbale Entgleisung war die Kritik der FPÖ an NGOs, die von der Asylkrise profitierten.

FPÖ-Klubobmann: “Humanität von NGOs nur vorgeschoben”

Am 27. Dezember hatte FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus Kritik an NGOs geübt, die von der Asylkrise profitierten, und schrieb dazu auf Facebook: “Bei manchen NGOs und ihren Repräsentanten gewinnt man im Zusammenhang mit der Asylfrage wohl oder übel den Eindruck, dass hier Humanität vorgeschoben wird, um finanzielle Interessen bei der Betreuung und Unterbringung von Migranten durchzusetzen. Welchen Grund könnte es sonst geben, um die Aufnahme weiterer Asylwerber zu fordern, wie das NGO-Promis tun. Wir sagen: Menschlichkeit darf kein Vorwand für Profitgier sein!”  Schon drei Tage zuvor hatte er Caritas-Präsidenten Michael Landau vorgeworfen, dieses Geschäftsmodell auf Kosten der Steuerzahler voranzutreiben.

Dies rief nach wütenden Attacken der SPÖ nun auch den ÖVP-nahen ehemaligen Raiffeisen-Generalanwalt und Flüchtlingskoordinator auf den Plan, der die FPÖ nun mit “Rotzbuben” verglich, die “nicht wüssten, wovon sie reden” und “vom Leben keine Ahnung” hätten.

Herr Konrad selbst Teil des Problems

Die Kritik kommt nicht von ungefähr, handelt es sich bei Herrn Konrad doch um den ehemaligen Flüchtlingskoordinator jener rot-schwarzen Bundesregierung, die sich für das Asylschlamassel in Österreich verantwortlich zeichnet. Zur Erinnerung: Es waren SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, die im Herbst 2015 hunderttausende illegale Migranten ins Land ließen. Bis heute sind unzählige Beamte und Gerichte nur damit beschäftigt, das damals von Faymann, Mitterlehner, Konrad und Konsorten angerichtete Chaos aufzuarbeiten.

Gutmensch Konrad ignoriert Probleme

Der gut situierte ehemalige Bankmanager und passionierte Hobbyjäger kennt die Probleme und Nöte jener, die schon länger hier leben, nur aus der Perspektive des Zielfernrohres seines Gewehrs, bevor er dem Hirschen aus sicherer Distanz einen Blattschuss verpasst – von weit weg. Von oben herab betrachtet erscheint vieles anders, als wenn man täglich fürchten muss, als Opfer eines “Einzelfalls” im Chronikteil einer Zeitung zu landen und Scheinasylanten über Jahre ihr Leben finanzieren muss. Von oben herab lässt es sich leicht urteilen.

“Rotzbuben” auf Seite derer, “die schon länger hier leben”

Die von ihm mit “Rotzbuben” Verglichenen verleihen dabei all jenen eine Stimme, die lange Zeit nicht gehört wurden. Jenen, die mit ihren hart verdienten Steuer-Euros das Gutmenschentum eines Herrn Konrad und eines Herrn Landau finanzieren müssen. 200 Millionen Euro beträgt der Jahresumsatz der Caritas aus dem Titel “Flüchtlingsbetreuung”. Geld, das vom Steuerzahler erst erwirtschaftet werden muss, bevor es ein Herr Landau in den Geldkreislauf der Asylindustrie einbringen kann und sich gemeinsam mit einem Herrn Konrad als guter Mensch fühlen darf.

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