EU-Oststaat Rumänien: Jean-Claude Juncker bekommt plötzlich Angst vor den Geistern, die er gerufen hat.

Foto: Bild: Factio Popularis Europaea / Wikimedia (CC-BY 2.0)
EU-Ratsvorsitz Rumänien: Jean-Claude Juncker hat Angst vor Oststaat

Regelrecht Angst haben die Eurokraten in Brüssel vor dem mit 1. Jänner 2019 gestarteten EU-Vorsitz durch den osteuropäischen Staat Rumänien. Vor allem der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist pessimistisch, was im nächsten halben Jahr alles aus Bukarest zu erwarten ist. Der postkommunistische EU-Staat, aktuell regiert von einer korrupten Clique der dortigen  Sozialdemokratie (PSD), gegen die auch der deutsche Präsident aus Siebenbürgen, Klaus Johannis, nichts ausrichten kann, versinkt in Schattenwirtschaft und Missbrauch der Amtsgewalt durch die politischen Eliten.

Während Juncker und  EU-Ratspräsident Donald Tusk gemeinsam mit den Staatsspitzen die halbjährige EU-Ratspräsidentschaft eröffneten, protestierten Opposition und Bürger gegen das PDS-Regime in Bukarest. Viele tausend Bürger wollen sich mit der Situation in Staat und Wirtschaft knapp 30 Jahre nach Ende des Kommunismus nicht mehr abfinden.

Juncker mahnt Kampf gegen Korruption in Rumänien ein

Juncker mahnte bei seinem Auftritt in Bukarest den Kampf gegen die Korruption ein. Als vor dem Beitritt der EU-Oststaaten, insbesondere Rumäniens und Bulgariens, viele in Brüssel aber auch in den westlichen EU-Staaten vor einem Beitritt eben dieser Staaten warnten, taten dies insbesondere die Eurokraten in der Europäischen Volkspartei und den Sozialdemokraten mit Propagandavorwürfen ab. Jetzt, wenige Monate vor der EU-Wahl, herrscht bei Schwarz und Rot Nervosität wegen der Korruptionsanfälligkeit Rumäniens und dem Amtsverständnis dessen Regierung.

Dass Juncker ausgerechnet jetzt mit seiner Idee einer EU-weiten Arbeitslosenversicherung hausieren geht, die wiederum zu einem ökonomischen Transfer genau in diese politischen und ökonomischen Schlusslichter wie Rumänien und Bulgarien führen würde, stört offensichtlich ihn und seine Mitstreiter nicht.

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