Nach feigen Anschlägen: Grenzüberschreitende Solidarität mit AfD auf Regierungsniveau | Unzensuriert.at

Nach feigen Anschlägen: Grenzüberschreitende Solidarität mit AfD auf Regierungsniveau

Starke Freunde hat die AfD in Europa - bis in manche Regierungen hinein. Foto: David Iliff  / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Starke Freunde hat die AfD in Europa - bis in manche Regierungen hinein.
Foto: David Iliff / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
16. Jänner 2019 - 19:38

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Die jüngste Anschlagwelle gegen Menschen und Einrichtungen der AfD und die damit verbundenen zynischen Aussagen von Politikern der etablierten Parteien und Amtskirchenvertretern in der Bundesrepublik haben bei ungezählten Menschen in Europa für Empörung gesorgt.

Sehr deutliche Worte finden sich nicht zuletzt in der offiziellen Wochenzeitung der österreichischen Regierungspartei FPÖ, der Neuen Freien Zeitung (NFZ, Ausgabe 10. Jänner). Auf Seite 2 können wir unter "Aus der Redaktion" folgenden Kommentar lesen:

AfD unisono als "Nazi-Partei" gebrandmarkt

„Seite dem Einzug der AfD in den deutschen Bundestag gibt es Anschläge auf Wohnungen, Büros oder Autos von AfD-Politikern.
Letzte Woche dann ein Sprengstoffanschlag auf ein Parteibüro, die Täter auf freiem Fuß angezeigt. Am Montag wurde ein AfD-Bundestagsabgeordneter brutal niedergeschlagen und überlebte nur, weil ihm ein Bauarbeiter zu Hilfe kam.
Als vor Monaten ein Betrunkener einem SPD-Politiker einen Kratzer am Hals zufügte, gab es eine bundesweite Entrüstungswelle gegen „politische Gewalt“. Nur die AfD wurde von allen anderen „demokratischen“ Kräften weiterhin als Nazi-Partei gebrandmarkt.

"Wehret den Anfängen" gilt nur gegen Rechts

Anschließend geht Autor Andreas Ruttinger in klaren Worten auf die systematische Hetz- und davon nicht zu trennende Gewaltkampagne gegen die AfD als größter Oppositionspartei im deutschen Bundestag ein, die übrigens schon begann, ehe die AfD überhaupt noch in den Bundestag gewählt war, und schließt mit der bitteren Feststellung zu den Zuständen in der Bundesrepublik

"Wehret den Anfängen", gilt nur gegen Rechts. Nicht für linke Schläger und deren Anstifter.

Erinnerungen an "Rote Armee Fraktion"

Klare Worte sind auch von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker auf Seite 5 derselben Ausgabe der NFZ nachzulesen:

Mit Bestürzung haben wir Freiheitlichen den feigen Mordanschlag auf den deutschen AfD-Abgeordneten Frank Magnitz zu Kenntnis genommen. Der Politiker ist nur knapp mit dem Leben davongekommen.
Farbbeutelanschläge und Sachbeschädigungen auf Wohnhäuser und Autos von Abgeordneten und schlagenden Studentenverbindungen zählen in Deutschland, aber auch in Österreich, bereits seit längerer Zeit zum politischen Alltag. Die letzten Tage lassen leider an die dunkle Zeit der Anschläge der „Roten Armee Fraktion“ erinnern. So ein Sprengstoffanschlag und nun ein Mordversuch bringen eine neue „Qualität“

Klare Worte von Matteo Salvini

Eine sehr klare Position bezog auch Italiens stellvertretender Ministerpräsident und Star der italienischen Politik, Matteo Salvini. Schon vor der jüngsten Anschlagswelle in der Bundesrepublik verweigerte er noch im bayerischen Landtagswahlkampf Horst Seehofer und dessen CSU jedes Entgegenkommen wegen deren AfD-feindlicher Politik. Salvini hielt der Seelhofer-Truppe laut Spiegel glasklar vor: „Ihr seid die Verbündeten meiner Feinde“. Salvini und die in Italien so siegreiche Lega stünden treu „zu meinen Freunden von der AfD“. Kaum war dann die Landtagswahl in Bayern geschlagen, gratulierte Salvini, dessen Lega bekanntlich nur noch von Wahlsieg zu Wahlsieg eilt, laut Morgenpost umgehend seinen „Freunden von der AfD".

Fünf-Sterne-Bewegung arbeitet mit AfD im EU-Parlament

Um so weniger verwundert die Empörung im italienischen Mitte-Rechts-Lager über den feigen Anschlag auf AfD-Politiker Frank Magnitz. Die neben der Lega andere große Partei in der italienischen Regierung, die Fünf-Sterne-Bewegung ("MoVimento Cinque Stelle"), arbeitete übrigens weiterhin verlässlich mit den dortigen gemeinsamen Partnern der AfD in der gemeinsamen Fraktion des Europaparlamentes zusammen.

Viktor Orbán erfolgreich trotz AfD-Nähe

Kurs hält auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Dass er, wie unzensuriert berichtete, schon vor langem keine Scheu hatte, sich mit AfD-Spitzenpolitikern wie Beatrix von Storch zu treffen, ist ihm politisch nicht schlecht bekommen. Einmischungsversuchen aus Brüssel und Merkel-Land trotzend, eilt er bei den Magyaren von Wahlsieg zu Wahlsieg.

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