Illegal betriebene Leihräder von Ofo und Co verursachen Millionen-Kosten bei der Stadt Wien.

Foto: Bild: Angela M. Arnold (=44penguins) / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Illegale Leihräder: Eine Million Euro Kosten für Wiener Steuerzahler

In den vergangenen Jahren kam es durch die Firmen Ofo und oBike und die von ihnen illegal in Wien betriebenen Leihräder zu einer Fahrrad-Schwemme. Nach behördlicher Untersagung des illegalen Treibens lagern jetzt nicht weniger als 1.109 Stück dieser Fortbewegungsgefährte auf dem Gelände der Wiener Müllabfuhr, Magistratsabteilung 48, ein.

Die Stadt Wien erließ im August 2018 gegenüber den kommerziellen Anbietern fixe Regeln für den Betrieb dieser Leihräder. Nach dem verordneten Registrierungs- und Wartungspflichten zogen sich die beiden Firmen Ofo und oBike aus Wien zurück und ließen große Teile ihres Leihrad-Fuhrparks zurück.

Leihräder: Eine Million Euro als Kosten für die Stadt Wien

Allein für das Einsammeln der Fahrränder sind der Stadt Wien, konkret der MA 48 rund 66.000 Euro Kosten entstanden, pro Fahrrad 65 Euro. Die Einlagerung der Räder kostet den Steuerzahler noch einmal sieben Euro pro Tag. Das bedeutet dass für die 1.109 aufgegriffenen Fahrräder allein bis zum Ende des Jahres 2018 innerhalb von vier Monaten 931.000,- Euro angefallen. Macht zusammen rund eine Million Euro, die der Stadt Wien und damit dem Steuerzahler erwachsen sind.

Ob der Schaden jemals wieder bei den Verursachern hereingebracht werden kann, ist fraglich. Die Firma Ofo als einer der beiden Leihradbetreiber ist nämlich bereits in Insolvenz gegangen.

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