Zehntausende illegale Migranten setzten von der Türkei in die EU auf dem Seeweg über.

Foto: Bild: Defense Visual Information Center / Wikimedia (PD)
EU-Migration: 22 Prozent-Steigerung bei illegaler Invasion aus der Türkei

Jüngste Migrationsstatistiken der Europäischen Union (EU) zeigen, dass die illegale Migration über die Türkei nach Europa 2018 um nicht weniger als 22 Prozent gestiegen ist. So sollen die Ankünfte aus der Türkei in der EU allein letztes Jahr auf 50.789 Personen angestiegen sein. Demgegenüber wurden 2017 laut Register 41.720 illegale Migranten, die über türkisches Staatsgebiet in die EU gekommen sind, gezählt.

Bei den Illegalen handelt es sich zum größten Teil um Türken, Syrer, Iraker und Afghanen, die einen illegalen Grenzübertritt durchgeführt hatten. Das Sechs-Milliarden-Euro-Paket, das die EU an Erdogans Regime ausgelobt hatte, um die illegale Migration zu stoppen, hat offensichtlich nichts geholfen.

Erdogan kassierte drei Milliarden Euro und lässt Illegale trotzdem in EU

Aus diesem Sechs-Milliarden-Euro-Paket sind seit 2016 nicht weniger als drei Milliarden Euro an die Türkei geflossen. Zum Teil sind die Gelder in die Versorgung der rund 3,6 Millionen Migranten, die sich in der Türkei aufhalten, geflossen. Darüber hinaus ließ man es aber zu, dass 47.939 Personen aus der Türkei nach Griechenland weiter gereist sind, davon allein 15.798 auf dem Landweg.

Weitere EU-Ankunftsziel-Länder von Illegalen waren Italien  mit 2.383 Personen, Bulgarien mit 349 Personen und Zypern mit 118 Personen. Vor diesem Hintergrund ist es unbedingt notwendig, dass etwa Kroatien die Balkanroute gegenüber Bosnien konsequent abriegelt.

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