14 Tonnen venezolanische Goldbarren bleiben vorerst in den Tresoren der Bank of England

Foto: Bild: Andrzej Barabasz (Chepry) / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Venezuela: Bank of England gibt Goldreserven nicht heraus

Ein neues Schlachtfeld tut sich nun im Machtkampf in Venezuela auf. Das sozialistische Regime in Venezuela unter Staatspräsident Nicolas Maduro versucht seit Monaten, 14 Tonnen Gold aus Großbritannien nach Hause zu transferieren. Die Goldreserven liegen in den Tresoren der Bank of England in London. Laut Medienberichten soll die britische Zentralbank die Herausgabe der venezulanischen Goldreserven allerdings verhindern.

Durch diese Weigerung trägt die Bank of England dazu bei, dass das politisch und ökonomisch marode Regime in Caracas wirtschaftspolitisch weiter zurück  fällt. Goldreserven sind für Maduros Regime seit Jahren die einzige Möglichkeit an Devisen, wie etwa US-Dollar oder den britischen Pfund zu kommen.

360 Tonnen Goldreserven auf 130 Tonnen zusammengeschmolzen

Vor einigen Jahren konnte der Erdölstaat Venezuela noch stolz auf nicht weniger als 360 Tonnen an Goldreserven verweisen. Diese sind nach aktuellen Analysen von Finanzwirtschaftsexperten auf aktuell 130 Tonnen Ende 2018 zusammengeschmolzen. Insgesamt 31 Tonnen sollen sich in den Hochsicherheitstresoren der Bank of England befinden.  

Um Sanktionen gegen die Goldreserven Venezuelas zu begegnen, hatte Maduro bereits im Jahr 2018 einen Kontrakt mit der Türkei geschlossen, um dort Goldvorkommen aufzubereiten und für die Finanztransaktionen des Regimes zur Verfügung zu stellen.

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