Afrikanische Schweinepest: Dänemark schützt seine Schweinezucht mit einem 70 km langen Grenzzaun.

Foto: Bild: Scott Bauer, USDA / Wikimedia (PD)
Dänemark: 70 Kilometer Grenzzaun wegen Schweinepest errichtet

Eine Grenzbefestigung der besonderen Art wird aktuell von Dänemark errichtet. Die Dänen bauen derzeit einen 70 km langen und 1,5 Meter hohen Grenzzaun zu Schleswig-Holstein. Grund für die Errichtung des Grenzzauns ist die afrikanische Schweinepest. Abgehalten soll von dieser Hürde die Einwanderung von Wildschweinen, die die gefährliche Tierseuche übertragen können.

Auch unterirdisch ist für Schutz gesorgt, der Stahlzaun wird einen halben Meter in die Tiefe eingebaut, um zu verhindern, dass sich infizierte Wildschweine unter dem Zaun einfach durchwühlen. Lediglich zwanzig kontrollierte Durchlässe sollen den Grenzschutz unterbrechen.

Dänische Schweinezucht soll vor Schweinepest geschützt werden

Für die dänische Landwirtschaft stellt die heimische Schweinezucht einen zentralen Faktor in der Lebensmittelproduktion dar. Und das dänische Schwein kommt nicht nur auf den eigenen Mittagstisch, sondern wird vor allem für den Export gezüchtet. Laut Regierung in Kopenhagen exportierten dänische Landwirte jährlich Schweine im Marktwert von umgerechnet rund vier Milliarden Euro, davon wird mehr als ein Drittel außerhalb der EU exportiert.

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