#Einzelfall: Ein Toter nach Messerstecherei unter mazedonischen Familienclans vor "Shisha-Bar" | Unzensuriert.at

#Einzelfall: Ein Toter nach Messerstecherei unter mazedonischen Familienclans vor "Shisha-Bar"

Vor einer "Shisha-Bar" im oberösterreichischen Regau saßen die Messer wieder einmal locker - ein Toter, mehrere Schwerverletzte (Symbolbild). Foto: Jeremiah Roth / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Vor einer "Shisha-Bar" im oberösterreichischen Regau saßen die Messer wieder einmal locker - ein Toter, mehrere Schwerverletzte (Symbolbild).
Foto: Jeremiah Roth / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
11. Februar 2019 - 15:57

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Eine Auseinandersetzung in einer Shisha-Bar im oberösterreichischen Regau ist in der Nacht auf Samstag völlig eskaliert. Zwei Gruppen von Ausländern waren mit Messern und Totschlägern aufeinander losgegangen. Ein 29-jähriger Mazedonier starb, fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Bluttat ist nur der Gipfel einer seit Jahren schwelenden Clan-Fehde. Vor vier Jahren hatte Visar N. (29) eine Auseinandersetzung der mazedonischen Baumafia gerade noch so überlebt, jetzt ist der lange Streit zweier Familienclans tödlich für ihn ausgegangen. Zehn Personen – jeweils fünf der Familie N. und fünf der Familie T., allesamt Mazedonier im Alter von 18 bis 34 Jahren – waren an der Massenschlägerei bei der "Weelax Lounge" in Regau (Bezirk Vöcklabruck) beteiligt. Videos zeigen, wie brutal die Kontrahenten aufeinander losgingen. Mehrere Messer waren im Spiel, mehrere Opfer wurden von den Klingen verwundet. Während Visar N., ein zweifacher Familienvater, zunächst noch am Tatort reanimiert werden konnte und dann im Schockraum im Spital starb und ein weiteres Opfer mit Schnittwunden verarztet wurde, fuhr ein zweites Opfer mit einem Bauchstich heim nach Attnang-Puchheim, wo Verwandte die Rettung alarmierten. Neben dem Toten wurden insgesamt sechs Verletzte ins Spital eingeliefert, wo die Schlägerei allerdings weiterging. Die Polizei nahm neun Tatverdächtige fest... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Februar 2019.

Weitere Einzelfälle vom 11. Februar:

Wien: "Afrika Shop" als Zentrale einer international aktiven "Verbrecher GmbH"
Bestellbetrug mit Mobiltelefonen im großen Stil, Suchtgifthandel als „Nebenverdienst“: Von einem kleinen, unauffälligen Afrika-Shop in Wien-Favoriten aus soll ein verdächtiger Nigerianer eine regelrechte „Verbrecher GmbH“ mit weltweiten Kontakten geführt haben. Der mutmaßliche Bandenboss mit Holland-Connection sowie sieben seiner Handlanger gingen nun nach umfangreichen Ermittlungen ins Netz der Kriminalisten. Das Geschäft mit afrikanischer Haarkunst diente hauptsächlich als Tarnung. Das illegale Hauptgeschäft der „Verbrecher GmbH“: Bestellbetrug. Seit August 2018 sollen die Verdächtigen (fünf Nigerianer, zwei Somalier) unter falschen Identitäten 400 Handys um mehr als 50.000 Euro online geordert und diese dann am Schwarzmarkt verkauft haben. Parallel mischte die Bande auch im Drogengeschäft mit: Ob illegaler Handel mit berauschenden Kath-Pflanzen oder Kokain – regelmäßig trafen in Wien Lieferungen aus Holland ein... mehr

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Wien: International bekannte Serien-Taschendiebin in flagranti erwischt
Eine international amtsbekannte Taschendiebin ist der Wiener Polizei jetzt ins Netz gegangen. Die 40-jährige bulgarische Staatsangehörige wurde auf frischer Tat ertappt. Sie ist laut Polizei bereits seit 1996 tätig und war auch schon in verschiedenen Ländern in Haft. Die Frau war am Donnerstag in der Kärntner Straße in der Innenstadt erwischt worden, als sie einer Touristin aus China das Mobiltelefon aus der Jackentasche zu ziehen versuchte, dabei aber von Zivilfahndern beobachtet und wiedererkannt wurde. Gegen die Frau besteht ein Haftbefehl aus Deutschland und ein Aufenthaltsverbot in Österreich. Sie wurde in die Justizanstalt überstellt... mehr

Wien: Afrikaner gaukelte "Liebe" vor und knöpfte naiver Frau 32.500 Euro ab
Ein Betrüger hat einer Frau in Wien eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und ihr insgesamt 32.500 Euro herausgelockt. Die Polizei veröffentlichte am Montag ein Foto des Mannes. Weitere Opfer werden nicht ausgeschlossen.Via Facebook hatte der Betrüger im Sommer 2018 erstmals sein späteres Opfer kontaktiert. Er nützte dafür ein gefälschtes Profil. Zweimal traf er sich mit der Frau, in beiden Fällen übergab ihm diese Geld. Das erste Mal forderte er Geld für die Reparatur eines Leihautos, 2.500 Euro gab ihm die Frau dafür. Im September wollte er dann laut Polizei 30.000 Euro, um ein Erbe in Millionenhöhe antreten zu können. Das Geld sei für Anwalt und Notarkosten, erklärte er seinem Opfer. Im Austausch für die 30.000 Euro „hat er der Dame dann einen Safe übergeben und gesagt, da sei das Erbe drin“. Tatsächlich herrschte im Safe jedoch „gähnende Leere“, sagte der Polizeisprecher. Schließlich erstattete die Frau Anzeige. Wer kennt den Mann? Quelle - mit Foto: krone.at

Pasching (OÖ): Statt Marihuana gab es Schläge - Jugendliche von Afghanen-Bande ausgeraubt
Zwei Jugendliche sind am Samstag Nachmittag beim Versuch, in Pasching (Bezirk Linz-Land) Marihuana zu kaufen, ausgeraubt worden. Den Burschen wurde ins Gesicht geschlagen und Wertgegenstände gestohlen. Auf einem Spielplatz vor einem Einkaufszentrum wurden die Burschen (15 und 16 Jahre) von etwa acht afghanischen Jugendlichen umstellt und aufgefordert, ihr Bargeld herauszugeben, berichtete die Polizei. Ein 14-Jähriger entriss den beiden die Geldbörsen, nahm das Bargeld heraus, versetzte einem Buben einen Faustschlag ins Gesicht und nahm ihm auch seine Armbanduhr ab. Der 14-Jährige ist einschlägig amtsbekannt und wurde von den Burschen anhand eines Lichtbildes identifiziert. Er soll bereits im Oktober einen Raub begangen haben, war aber bisher nicht auffindbar. Drei Mittäter wurden bisher ermittelt und angezeigt. Quelle: orf.at

Graz: Mutige Taxlerin schüttelte bewaffnetes Ausländer-Trio ab, das sie ausrauben wollte
Die Serie von Taxi-Überfällen in Graz geht weiter: In der Nacht auf Sonntag gegen 2.35 Uhr sollen drei Männer versucht haben, eine Taxilenkerin (55) auszurauben. Einer der Täter hielt ihr in der Gaswerkstraße eine Pistole in den Nacken. Nachdem die couragierte Frau aber kein Geld hergab, sondern abrupt ihren Wagen beschleunigte, ergriffen die Täter aber die Flucht. Beschreibung der Täter: etwa 20 bis 25 Jahre alt, circa 175 Zentimeter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, ausländischer Akzent... mehr

Salzburg: Streit um Drogenschulden mündete in Bauchstich - Anklage wegen Mordversuchs
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