Trotz Verletzter nach dem Antifa-Überfall gab es Versuche, den Angriff als AfD-Erfindung darzustellen.

Foto: Bild: Junge Alternative
Antifa-Hinterhalt: Lasche Ermittlungen und Versuche, den Angriff auf AfD wegzuleugnen

Wie von unzensuriert berichtet, wurde vier Mitgliedern der Jungen Alternativen Berlin (JA) am 10. Februar aufgelauert, als sie den Berlinale-Film “Das Geheimarchiv vom Warschauer Ghetto” sehen wollten. Die vier jungen Kinobesucher wurden attackiert und zwei von ihnen dabei verletzt. Nun ist der Fall um eine Facette reicher.

In einer Meldung über den Antifa-Angriff auf die jungen Leute meldete die Berliner Zeitung am Dienstag, 12. Februar:

Nach Angaben einer Polizeisprecherin gibt es für die Tat keine Zeugen.

Dabei hatten die angegriffenen Opfer schon Sonntag Abend der Polizei die Telefonnummer eines Zeugen gegeben. Die Meldung hatte Spekulationen im Netz befeuert, die JA könnte den brutalen Antifa-Überfall erfunden haben, selbst als der Staatsschutz wegen politischen Terrors die Ermittlungen übernahm.

Wieso wollte Polizei nichts von Zeugen wissen?

Gegenüber dem Deutschland-Kurier konnte ein Sprecher der Berliner Polizei nicht erklären, wieso die Information, dass es einen Zeugen gebe, von Sonntag Abend bis Dienstag nirgends aktenkundig geworden war: “Wenn wir Zeugen haben, dann gehen wir natürlich im Rahmen der Ermittlungen auf diese Zeugen zu.” Wer die Sprecherin war, die der B.Z. die falsche Nachricht gegeben hatte, konnte der Sprecher nicht sagen. Nun hat sich der Zeuge am Dienstag bei der Berliner Polizei gemeldet und gegenüber dem Deutschland-Kurier erklärt:

Ich habe zwar keine Gesichter erkannt, weil sie maskiert waren. Ich konnte nur die Gesichter der vier angegriffenen JA-Mitglieder erkennen. Aber wenn meine Aussage den Leuten hilft, zu verstehen, dass tatsächlich etwas vorgefallen ist, dann bin ich zufrieden.

Der Zeuge war Berlinale-Besucher und gerade von einem Kino zum nächsten unterwegs, als er Zeuge des Antifa-Überfalls wurde. Der Sprecher der Berliner Polizei wollte nicht kommentieren, ob die Fahndung Erfolgsaussichten habe. Der polizeiliche Staatsschutz habe jedoch eigene Mittel und Wege, in solchen Fällen zu ermitteln. Ob der Staatsschutz Quellen in der Berliner Antifa-Szene habe, wollte der Sprecher nicht kommentieren.

Abschied vom Rechtsstaat: AfD- Bundestagsabgeordnete analysieren messerscharf

Die ungeheuerlichen Hetzjagden auf von Berlinale-Chefs Dieter Kosslick eingeladenen AfD-Mitglieder wurden von den Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Stephan Protschka analysiert und in weiterer Folge kommentiert. Auch ein Opfer kommt zu Wort:
 

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