Erdogan, Regierungschef in der Türkei, schmeckt das Verbot des „Wolfsgrußes“ nicht.

Foto: Bild: AK Rockefeller / flickr (CC BY-SA 2.0)
Graue Wölfe: Türkei verurteilt Verbot des „Wolfsgrußes“ in Österreich

Wieder einmal versucht sich die Türkei in die österreichische Innenpolitik einzumischen. Aktuell protestiert die türkische Regierung gegen das in Österreich aus Gründen der inneren Sicherheit durch das Innenministerium (BMI) zu erlassenede Verbot des „Wolfsgruß“. Der „Wolfsgruß“ ist ein Symbol der nationalistisch-islamistischen Grauen Wölfe, einer extremistischen türkischen Organisation, die seit den 1970er Jahren ihr Unwesen in der Türkei und in Europa treibt. Das Verbot erfolgte durch das BMI in Österreich auf der Grundlage des Symbolegesetz, das im Herbst verabschiedet worden war.

Die türkische Regierung fordert Österreich auf, das Verbot umgehend rückgängig zu machen. Vor allem die Gleichsetzung der Grauen Wölfe mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK und deren Symbolen stößt den Mächtigen der Erdogan-Regierung in Ankara sauer auf.

Erdogan stützt sich auf Graue Wölfe in der Türkei als Anhängerschaft

Erdogan und seine Regierungspartei AKP stört das Verbot des „Wolfsgrußes“ auch deshalb, weil er sich in den letzten Wahlgängen in der Türkei auch auf das Umfeld und die Anhängerschaft der Grauen Wölfe bei Wahlen gestützt hat. So ist etwa die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), die in einer Allianz mit der AKP steht, die eigentliche traditionelle Basis der Grauen Wölfe.

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